Banken werden SWIFT ab 2025 für effizientere und schnellere Token-Transaktionen nutzen

- Banken in Nordamerika, Europa und Asien werden im Jahr 2025 Pilotprojekte für Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten und Währungen über das SWIFT-Netzwerk durchführen.
- Laut Forschungsergebnissen wird der Markt für tokenisierte Vermögenswerte bis 2034 ein Volumen von 30 Billionen US-Dollar erreichen, wobei die Zustimmung institutioneller Anleger bei 91 % liegt.
- SWIFT hofft, dass sein globales Netzwerk von über 11.500 Finanzinstituten die Einführung digitaler Anlageklassen und Anwendungsfälle unterstützen wird.
SWIFT kündigte an, dass Banken in Nordamerika (USA und Kanada), Europa und Asien ab 2025 Pilotprojekte für Live-Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten und Währungen über sein Netzwerk starten werden. Das Pilotprojekt, an dem Geschäfts- und Zentralbanken beteiligt sind, soll zeigen, wie die SWIFT-Anbindung Transaktionen mit bestehenden und neuen digitalen Vermögenswerten und Währungsarten abwickelt.
Tom Zschach, Chief Innovation Officer von SWIFT, gab bekannt, dass das Messaging-Netzwerk seine robuste und sichere Infrastruktur nutzen will, um die reibungslose Ausführung und tracaller Asset-Transaktionen zu gewährleisten. Eine Umfrage von Celent und BNY Mellon ergab , dass über 90 % der institutionellen Anleger an tokenisierten Vermögenswerten interessiert sind. Eine weitere Studie von Standard Chartered und Synpulse prognostiziert , dass der Markt für tokenisierte Vermögenswerte bis 2034 auf 30 Billionen US-Dollar anwachsen könnte, da 134 Länder die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) prüfen.
SWIFT positioniert sich, um eine Brücke zwischen neuen und bestehenden Anlageklassen zu schlagen
Ab dem nächsten Jahr können Geschäftsbanken und Zentralbanken Live-Tests für Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten über das Swift-Nachrichtennetzwerk durchführen . https://t.co/YNRcvrsW7S
— Bloomberg (@business) 3. Oktober 2024
Zscach argumentierte, dass digitale Vermögenswerte und Währungen für ihren globalen Erfolg neben traditionellem Geld existieren müssen. Er fügte hinzu, dass SWIFT aufgrund seiner globalen Reichweite in einer einzigartigen Position sei, um neue und etablierte Anlageklassen miteinander zu verbinden. Während der Testphase 2025 lag der Fokus verstärkt darauf, die Funktionsweise in realen, gängigen Anwendungen zu demonstrieren. Laut einer Umfrage von BNY Mellon hielten 41 % der institutionellen Anleger Kryptowährungen in ihren Portfolios, während 15 % planten, in den nächsten zwei Jahren damit zu beginnen.
SWIFT erklärte, dass jüngste Experimente seine Fähigkeit unter Beweis gestellt hätten, verschiedene digitale Vermögenswerte und Währungsnetzwerke zu integrieren, CBDCs weltweit zu vernetzen und öffentliche sowie private Blockchains zu verbinden. Weiter hieß es, die für 2025 geplanten Tests zielten darauf ab, Banken ein einheitliches System für grenzüberschreitende Transaktionen mit Fiat- und Digitalwährungen bereitzustellen.
Die Banque de France und die Hong Kong Monetary Authority nutzten das SWIFT-Netzwerk in Pilotprojekten für Devisentransaktionen. SWIFT gab bekannt, dass dies Teil der laufenden Initiative der Europäischen Zentralbank zur Erforschung neuer Technologien für Sammelzahlungen sei.
„Da neue Wertformen entstehen, beabsichtigen wir, unserer Community weiterhin die Möglichkeit zu bieten, Transaktionen aller Art nahtlos durchzuführen und trac– und zwar mit derselben sicheren und robusten Infrastruktur, die heute integraler Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit ist.“
Das globale Zahlungsnachrichtensystem SWIFT bestätigte, dass es seine Vernetzungsmöglichkeiten zur Integration bankgeführter Netzwerke wie des US-amerikanischen Regulated Settlement Network (RSN) mit traditionellen Währungssystemen untersucht. SWIFT wurde kürzlich in das Projekt Agora aufgenommen, das die Integration tokenisierter Großhandels-CBDCs und Einlagen von Geschäftsbanken auf einer einzigen Plattform erforscht.
CBDCs könnten die globale Interoperabilität von SWIFT vereinfachen
Die neuesten Zahlen des Atlantic Council zu digitalen Währungen zeigen, dass 134 Länder und Währungsunionen an der Erprobung von CBDCs arbeiten. Der Rat erklärte, dass noch erhebliche Anstrengungen nötig seien, um CBDCs in die Weltwirtschaft zu integrieren. Die CBDC-Sandbox-Projekte der Phasen 1 und 2 von SWIFT demonstrierten, wie CBDCs über verschiedene Asset- und Währungsnetzwerke hinweg miteinander verknüpft werden können. Die „Blockchain-Interoperabilitätsexperimente“ bewiesen, dass SWIFT über die notwendige Infrastruktur verfügt, um den Transfer tokenisierter Werte zwischen privaten und öffentlichen Blockchains zu unterstützen.
China, Jamaika, Nigeria und die Bahamas hatten ihre digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) bereits eingeführt, und die Ausgabemenge hatte sich laut Daten des Rates deutlich erhöht. Chinas digitaler Yuan (e-CNY) war mit einem Transaktionsvolumen von 986 Milliarden US-Dollar (ca. 7 Billionen Yuan), das 17 Provinzen und zahlreiche Sektoren umfasste, weiterhin das weltweit größte CBDC-Pilotprojekt.
Die USA, alle G20-Staaten und die ursprünglichen BRICS-Mitglieder wie Südafrika und Russland beteiligten sich an grenzüberschreitenden CBDC-Projekten für den Großhandel. Das Projekt mBridge, eines von 18 grenzüberschreitenden CBDC-Projekten, verband Banken in Saudi-Arabien, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Thailand und Hongkong. Der Atlantic Council ergänzte, dass der digitale Euro zu den 44 laufenden CBDC-Pilotprojekten gehöre und alle CBDCs in fortgeschrittenen CBDC-Projekten für den Einzelhandel über Intermediäre wie Banken, Zahlungsdienstleister und Finanzinstitute vertrieben würden.
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