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Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Bitcoin und Gold bis 2030 in den Zentralbankreserven liegen werden

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Bitcoin und Gold bis 2030 in den Zentralbankreserven liegen werden
  • Die Deutsche Bank prognostiziert, dass sowohl Bitcoin als auch Gold bis 2030 Teil der Zentralbankreserven sein werden.
  • Das Finanzinstitut erklärt, Bitcoin werde immer mehr Gold ähnlicher, da seine Volatilität sinke und sein Preis steige.
  • Analysten sagen, dass diese Veränderung die Art und Weise, wie sich Nationen vor Inflation und Währungsrisiken schützen, neudefikönnte.

Die Deutsche Bank geht davon aus, dass Zentralbanken bis 2030 sowohl Bitcoin als auch Gold in ihre Reserven aufnehmen werden, da die Regierungen auf einen schwächer werdenden US-Dollar und wachsende globale Spannungen reagieren.

Das Finanzinstitut fügte hinzu, dass Bitcoin gestiegen sei, 125.000 US-Dollar während der Goldpreis sich der Marke von 4.000 US-Dollar pro Unze nähere. Dieser Preisanstieg verdeutlicht die wichtige Verschiebung hin zu einer stärkeren Ausrichtung auf die Zentralbanken angesichts der Dollar-Schwäche.

Die Deutsche Bank sagt, Bitcoin werde immer mehr Gold ähnlicher

Die Analystinnen Marion Laboure und Camilla Siazon von der Deutschen Bank erklärten, Bitcoin entwickle sich zu einem stabileren und vertrauenswürdigeren Vermögenswert, ähnlich wie Gold, da sein Preis weiter steige und seine Volatilität derzeit auf einem historischen Tiefstand sei. Sie sagten voraus, dass Zentralbanken Bitcoin eines Tages in ihre offiziellen Währungsreserven aufnehmen würden, da sein Verhalten dem von Gold immer ähnlicher werde.

Laboure und Siazon erklärten, dass „eine strategische Bitcoin -Allokation sich zu einem modernen Eckpfeiler der finanziellen Sicherheit, ähnlich wie Gold im 20. Jahrhundert“. Sie erläuterten, dass Bitcoin und Gold hinsichtlich Knappheit, Liquidität und Wertstabilität bei Währungsschwankungen vergleichbar seien. Beide seien zudem unabhängigdent Regierungen und ihr Wert nicht an die Wirtschaft eines einzelnen Landes gebunden.

Die Forscher stellten fest, dass diese Eigenschaften Bitcoin und Gold besonders attraktiv machen, insbesondere jetzt, da das Vertrauen in traditionelle Währungen wie den US-Dollar schwindet. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass beide Anlageklassen bis 2030 in den Bilanzen der Zentralbanken auftauchen werden.

Die globalen Währungsreserven verschieben sich, da Zentralbanken ihre Anlagen weg vom US-Dollar diversifizieren

Jahrzehntelang stützten sich Länder stark auf den US-Dollar als wichtigste Reservewährung. Dennoch überdenken viele Regierungen in Ländern wie China, Indien, Brasilien und der Türkei heute ihre Abhängigkeit vom Dollar. Diese Länder befürchten, dass politische Entscheidungen der USA, Wirtschaftssanktionen und Zinsänderungen erhebliche Auswirkungen auf ihre Volkswirtschaften haben werden. 

Viele Zentralbanken haben still und leise jedes Jahr mehr Gold angekauft, um ihre Reserven zu stärken und sich gegen den Wertverfall des Dollars abzusichern. Bis 2025 sind die Goldpreise um mehr als 50 % gestiegen, und Analysten von Goldman Sachs haben kürzlich ihr Kursziel für das Edelmetall auf 4.900 US-Dollar pro Unze angehoben. Sie erklärten, die Nachfrage sei sehrtronund scheine sich nicht zu verlangsamen. 

Bitcoin entwickelt sich still und leise zu einem Teil dieses Trends. Viele große Unternehmen und Investoren haben in den letzten Jahren begonnen, Bitcoin in ihre langfristigen Portfolios aufzunehmen und Bitcoin -Treasuries aufzubauen. Die Deutsche Bank erklärte, Bitcoin gewinne an Glaubwürdigkeit, da immer mehr Institutionen ihm vertrauen. 

Bitcoin funktioniert zudem auf einem dezentralen Netzwerk, sodass Zentralbanken in Ländern, die ihr Engagement in der US-Finanzpolitik reduzieren wollen, die Kryptowährung kaufen können, um den Schutz zu erhalten, den Gold allein nicht bieten kann.

Viele argumentieren jedoch weiterhin, Bitcoin sei für offizielle Währungsreserven zu riskant, da er keinen inneren Wert besitze, keine physische Form habe und nicht durch eine staatliche Garantie gedeckt sei. Analysten der Deutschen Bank halten diese Kritik für berechtigt, verweisen aber auch auf den deutlichen Rückgang der Volatilität des Coins bei gleichzeitig steigenden Handelsvolumina und Liquidität. Laut ihren Aussagen machen diese Verbesserungen Bitcoin zu einem stabileren und besser nutzbaren Vermögenswert als noch vor einigen Jahren. 

Das Finanzinstitut ist der Ansicht, dass Bitcoin für Zentralbanken, die ihre Reserven diversifizieren möchten, eine realistische Option darstellen wird, wenn er sich weiterentwickelt und sich mehr wie ein traditioneller Wertspeicher wie Gold verhält. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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