Ein russischer Oligarch tobt gegen die russische Zentralbank, weil diese Bitcoin ignoriert

Zusammenfassung (TL;DR)
- Die Bank von Rotterdam ignoriert Bitcoinweiterhin.
- Deripaska kritisiert das Vorgehen der Bank; bekräftigt die Notwendigkeit der Annahme.
Milliardär kritisiert Bank von Russland
Die russische Zentralbank (BoR) steht erneut wegen ihres Umgangs mit Kryptowährungsregulierungen in der Kritik. Obwohl digitale Währungen in Russland legal sind, dürfen sie nicht als Zahlungsmittel verwendet werden.
Der jüngste Kritiker der Haltung der Institution ist der Oligarch und Industriemagnat Oleg Deripaska.
Deripaska kritisierte über seinen Telegram-Kanal die Rolle der Zentralbank bei deren Druck auf den russischen Kryptomarkt, digitale Währungen wie Bitcoin (BTC) zu meiden. Er forderte zudem, dass die Zentralbank die Nutzung von BTC als Finanzinstrument für globale Handelsabwicklungen ermöglichen müsse. Der russische Oligarch äußerte sich frustriert über die ausweichenden Reaktionen auf die Entwicklungen in der Kryptoindustrie, insbesondere nach der Stellungnahme der Zentralbank zum KryptoRubel – einem digitalen Prototyp des russischen Rubels.
„Selbst El Salvador, eines der kleinsten und scheinbar ärmeren Länder der Welt, hat begonnen, digitale Währungen zu erforschen, indem es BTC als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat“, sagte Deripaska.
Russische Krypto-Regulierungen bleiben unklar
Der Milliardär, Gründer von Basic Element und Volnoe Delo, wurde im April 2018 vom US-Finanzministerium und dem Office of Foreign Assets Control (OFAC) wegen mutmaßlicher Bestechung, Geldwäsche und Erpressung mit Sanktionen belegt. Deripaska bemühte sich um die Aufhebung dieser Sanktionen, sein jüngster Versuch scheiterte jedoch – wie Reuters berichtete.
Olegs offene Kritik an der russischen Zentralbank wegen ihrer Haltung zu Bitcoin reiht sich in die Liste der Kritiker ein, zu denen auch Fedot Tumusov, ein Mitglied der russischen Staatsduma, gehört. Letzterer hatte kürzlich die engstirnige Haltung und die Doppelmoral der Zentralbank gegenüber Kryptowährungen scharf kritisiert . Er fügte hinzu: „Digitale Währungen sind Realität; entweder wir akzeptieren sie oder wir verlieren.“
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Micah Abiodun
Micah Abiodun nutzt sein Masterstudium in Umwelttechnik und -management an der Technischen Universität Tallinn (TalTech) optimal, um die Inhalte und Preisprognosen für Cryptopolitanzu verbessern. Seit sieben Jahren ist er in der Krypto-Medienbranche tätig und berichtet über die wichtigsten Kryptowährungen, Altcoins, DeFi, Stablecoins, Makrotrends und neue Technologien
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