Die Balance zwischen Sicherheit und Produktivität im Zeitalter der künstlichen Intelligenz

- Mit der Verbreitung disruptiver Technologien verschärft sich der Konflikt zwischen Sicherheit und Produktivität.
- Die Anzahl der Tools, Technologien und Zugriffsmöglichkeiten hat sich nur noch erhöht, was die IT- und Sicherheitsteams vor die schwierige Aufgabe stellt, eine robuste Sicherheit aufrechtzuerhalten.
- Schatten-IT stellt die größte Gefahr für die Sicherheit von Organisationen dar; daher ist eine verstärkte Überwachung und Durchsetzung der Sicherheitsprotokolle erforderlich.
Früher lag das Sicherheitsziel darin, die maximale Sicherheit des Unternehmens zu gewährleisten und es so gut wie möglich zu schützen. Gleichzeitig wurde die Produktivität gesteigert, indem die Mitarbeiter ihre Arbeitsleistung optimierten und präziser gestalten konnten. Die digitale Welt entwickelt sich jedoch ständig weiter, und die jüngsten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) haben die Problematik des Spannungsverhältnisses zwischen Sicherheit und Produktivität verkompliziert. Ein aktueller Bericht von 1Password hebt die zunehmende Tendenz von Mitarbeitern hervor, Unternehmensrichtlinien zu umgehen und Geräte zu nutzen, die GenAI (generierte KI) generieren oder die Arbeitsleistung verbessern sollen.
Die Balance inmitten der technologischen Expansion finden
Alarmierende 50 % der Sicherheitsmitarbeiter gaben an, dass es nahezu unmöglich sei, ein Gleichgewicht zwischen den erforderlichen Sicherheitsprotokollen und der Produktivität der Mitarbeiter zu finden. Die meisten von ihnen räumten ein, dass sie in puncto Sicherheit überwiegend reaktiv agieren und begründeten dies mit den vielen widersprüchlichen Anforderungen, denen sie sich stellen müssen. Hinzu kommt die zunehmende Schatten-IT, bei der nicht vom Unternehmen autorisierte Anwendungen und Tools genutzt werden. Darüber hinaus gaben 69 % derdentan, in Sicherheitsfragen reaktiv zu handeln, da ihre Aufgaben im Außendienst eine Vielzahl miteinander verbundener Konflikte darstellen.
Das zunehmende Problem der Schatten-IT gerät außer Kontrolle, da ein Drittel der Beschäftigten deren Nutzung für die Arbeit – bewusst oder unbewusst – zugibt. Die Entwicklung dieser unautorisierten Tools schafft eine neue Gruppe von Angreifern bei Cyberangriffen, und diese Entwicklung stellt eine weitreichende Bedrohung dar. Besonders besorgniserregend ist zudem, dass fast 17 % der Beschäftigten private Computer und öffentliche Geräte nutzen, was die Anfälligkeit für Angriffe deutlich erhöht.
Generative KI: Steigerung der Effizienz, Verstärkung der Risiken
„Generative KI“ eröffnet eine neue Dimension in der Debatte um Sicherheit und Produktivität. 57 % der Sicherheitsexperten sind der Ansicht, dass der Einsatz von KI-Tools Zeit sparen kann. Gleichzeitig bestehen jedoch weitreichende Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsauswirkungen solcher Tools. Besonders hoch ist die Sorge, dass KI eine Sicherheitsbedrohung darstellen und von missbräuchlicher Verwendung abhängen könnte. Dies könnte zu einem ungewollten Datenleck sensibler Unternehmensdaten oder zu KI-basierten Phishing-Angriffen führen.
Immer mehr Unternehmen haben Schwierigkeiten, die zeitnahe Behebung von Sicherheitslücken mit der Unterbrechung des Arbeitsablaufs in Einklang zu bringen, was zu Ressourcenknappheit führen kann. Jeff Shiner, CEO von 1Password, unterstützt diese Ansicht und befürwortet einen umfassenden Ansatz. Er betont, dass der Fokus auf einer Sicherheitslösung liegen sollte, die die Unternehmenswerte schützt und den Mitarbeitern gleichzeitig die Möglichkeit gibt, in ihren Positionen erfolgreich zu sein.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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