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Der Rucksacktausch beginnt mit der Vermögensrückgewinnung für ehemalige FTX EU-Kunden

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
  • Backpack Exchange hat am 1. April 2025 ein Verfahren zur Geltendmachung von Ansprüchen eingeführt, um ehemaligen FTX EU-Kunden bei der Rückforderung ihrer Gelder zu helfen.
  • Kunden müssen einen KYC-Verifizierungsprozess abschließen, um die Rückerstattung von Geldern über die offizielle Schadensmeldungsseite von Backpack einzuleiten.
  • Nach der Verifizierung können die Nutzer ihre Guthaben abheben. Backpack stellt dazu eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereit.
  • CEO Armani Ferrante betonte, dass die Rückgewinnung der Kundengelder der Schlüssel zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Kryptoindustrie sei.

Backpack Exchange hat ein formelles Verfahren eingeleitet, um ehemaligen FTX-EU-Kunden bei der Rückforderung ihrer Gelder zu helfen. Das Unternehmen startete am 1. April 2025 ein Antragsverfahren, um betroffenen Nutzern ihre Vermögenswerte zurückzuerstatten.

Das Unternehmen einen Link veröffentlicht auf Xdent. Ehemalige Kunden müssen ein Know-Your-Customer-Verfahren (KYC) durchführen, um die Rückerstattung etwaiger verlorener Gelder zu veranlassen.

Backpack Exchange rettet FTX EU und will Kundenauszahlungen beschleunigen

FTX, einst eine der weltweit größten Kryptowährungsbörsen, brach im November 2022 zusammen und ließ Millionen von Nutzern ohne Zugriff auf ihre Guthaben. Das Unternehmen geriet in eine Liquiditätskrise und wurde von Betrugsvorwürfen heimgesucht.

Die Nachrichten enthüllten, dass Alameda Research, ein eng mit FTX verbundenes Handelsunternehmen, Milliarden von Kundengeldern in dubiose Anlagen investiert hatte. Als die Kunden massenhaft ihr cashabheben wollten, verfügte FTX nicht über ausreichende Mittel, um die Nachfrage zu decken. Dies stürzte die Anleger in Panik und führte zum raschen Niedergang des Unternehmens.

FTX und Alameda Research brachen am 11. November 2022 zusammen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Gründer und Geschäftsführer von FTX, Sam Bankman-Fried, Kundeneinlagen veruntreut hatte. Er wurde wegen Betrugs und Verschwörung angeklagt und verurteilt.

Auch die europäische Tochtergesellschaft FTX EU war betroffen. Trotz der strengeren europäischen Aufsicht blieben Kundengelder im Zuge des umfassenderen FTX-Insolvenzverfahrens blockiert. FTX EU wurde im Januar 2025 von Backpack Exchange übernommen, einer regulierten globalen Kryptowährungsplattform, die von ehemaligen Mitarbeitern von FTX und Alameda Research gegründet wurde.

Das Insolvenzgericht von FTX und die zypriotische Börsenaufsichtsbehörde (CySEC) gaben grünes Licht für die Übernahme, wodurch Backpack seine Dienstleistungen europaweit ausweiten konnte. Im Rahmen der Übernahme sollte Backpack die Verteilung der gerichtlich genehmigten Insolvenzforderungen an die EU-Kunden von FTX übernehmen, um den Restitutionsprozess zu beschleunigen.

Backpack Exchange hat ein Schadensregulierungsverfahren eingerichtet, um die Rückerstattung an Kunden zu erleichtern

Backpack Exchange hat ein einfaches Verfahren zur Rückerstattung von Geldern für die betroffenen FTX EU-Kunden entwickelt. 

Der Prozess beginnt mit derdent, für die Nutzer ein reaktionsschnelles Verifizierungssystem verwenden müssen. Dieser Schritt ist bereits verfügbar und kann über die offizielle Schadensmeldungsseite von Backpack aufgerufen werden.

Nutzer, die den Verifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen haben, können ihr Guthaben abheben. Backpack wird die entsprechenden Anweisungen veröffentlichen, sobald die Auszahlungsphase startet

CEO Armani Ferrante erklärte, dies sei eine bedeutende Anstrengung und bekräftigte, dass die Wiedergutmachung gegenüber den Kunden ein zentrales Element für den Aufbau von Vertrauen in der gesamten Branche sei. 

Backpack Exchange bietet außerdem über alle unterstützten Kanäle umfassenden Support an, um Nutzern bei der Wiederherstellung zu helfen.

Die Community reagiert und teilt Feedback in den sozialen Medien

Die Forderung nach einem Verfahren zur Vermögensrückgewinnung rief unterschiedliche Reaktionen im Krypto-Ökosystem hervor. Die Reaktionen der Nutzer in den sozialen Medien reichten von Optimismus bis Skepsis. „Es war ein sehr langer Weg für uns“, schrieb. Ein anderer meinte: „Das ist das Mindeste, was sie nach all der Zeit tun konnten. Ich hoffe, es dauert nicht lange.“ Ein weiterer Nutzer äußerte sich ebenfalls dazu.

Das strukturierte Forderungsverfahren ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, um die Gelder der FTX EU-Kunden wieder an das Unternehmen zu binden, während sich das Unternehmen nun dort befindet, wo es von Anfang an hingehörte: in den Händen der Kunden. 

Da die Backpack Exchange jedoch eine Neuausrichtung anstrebt, wird der Blick der Kryptowährungsgemeinschaft auf sie gerichtet sein, um ihr Vertrauen dauerhaft zu sichern.

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