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AMD steht 2024 trotztronfür KI-Chips vor Herausforderungen

VonDerrick ClintonDerrick Clinton
2 Minuten Lesezeit
AMD
  • Das KI-Chipgeschäft von AMD boomt; für 2024 werden 3,5 Milliarden US-Dollar Umsatz mit GPUs für Rechenzentren erwartet.
  • Die Glücksspielbranche steht vor schwierigen Zeiten mit einem deutlichen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich.
  • Intels Markteintritt verschärft den Wettbewerb auf dem Grafikkartenmarkt und stellt eine Herausforderung für AMDs Position dar.

Advanced Micro Devices (AMD) präsentierte in seinen jüngsten Ergebnissen für das vierte Quartal eine vielversprechende Zukunft im Geschäft mit KI-Beschleunigern und rechnet damit, im Jahr 2024 Rechenzentrums-GPUs im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar zu verkaufen. Trotz dieser positiven Aussichten zeichnen sich jedoch Herausforderungen für andere Geschäftsbereiche des Unternehmens ab, insbesondere für das Spielegeschäft.

Boom der KI-Beschleuniger und Dominanz der Rechenzentren

AMDs Einstieg in den Markt für KI-Beschleunigerchips hat großes Aufsehen erregt, und das Unternehmen ist bestens positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach KI-Funktionen zu profitieren. Die Prognose, im Jahr 2024 über 3,5 Milliarden US-Dollar mit GPUs für Rechenzentren zu verkaufen, unterstreicht dietronMarktposition von AMD in diesem Bereich. Die Zusicherung des Unternehmens, über ausreichende Lieferkapazitäten zu verfügen, um die steigende Kundennachfrage zu decken, festigt seine Stellung im Rechenzentrumsmarkt zusätzlich.

Während der Markt für KI-Chips voraussichtlich florieren wird, steht der Gaming-Bereich, der Gaming-GPUs und Semi-Custom-Chips für gängige Spielekonsolen umfasst, vor einem schwierigen Jahr. Die Semi-Custom-Chips, die Konsolen wie Sonys PlayStation 5 und Microsofts neueste Xbox antreiben, generieren zwar zuverlässige Umsätze, erzielen aber im Vergleich zu leistungsstarken CPUs und GPUs für PCs geringere Margen. Da die aktuelle Konsolengeneration in ihre Reifephase eintritt und die Lieferengpässe behoben sind, rechnet AMD für 2024 mit einem deutlichen Rückgang der Gaming-Umsätze um einen „erheblichen zweistelligen Prozentsatz“.

Halb-individuelle Herausforderungen wirken sich auf die Spieleinnahmen aus

Die Alterung der aktuellen Konsolengeneration führt voraussichtlich zu einem Rückgang der Umsätze von AMD im Bereich der Semi-Custom-Konsolen, was die Finanzergebnisse des gesamten Gaming-Segments belasten wird. Trotz des Erfolgs von PlayStation 5, Xbox Series X und Xbox Series S, die seit 2020 zusammen fast 80 Millionen Mal verkauft wurden, stellt der bevorstehende Umsatzrückgang im Semi-Custom-Bereich eine unbestreitbare Herausforderung für AMDs Gaming-Geschäft dar.

Im Grafikkartenmarkt liegt AMD mit einem Marktanteil von 17 % im dritten Quartal weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Obwohl sich die Verfügbarkeit von Gaming-GPUs verbessert und die Auslieferungen gestiegen sind, verzeichnete AMDs Gaming-Segment im vierten Quartal dennoch einen Umsatzrückgang von 17 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Position des Unternehmens im High-End-Grafikkartenmarkt bleibt angespannt, da Nvidia seine Marktführerschaft behauptet.

Intels Markteintritt verschärft den Wettbewerb

Eine bemerkenswerte Entwicklung auf dem Grafikkartenmarkt ist Intels Einstieg mit seinen Battlemage-GPUs der nächsten Generation. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte Intel konkurrenzfähige Hardware auf den Markt bringen, und häufige Updates haben anfängliche Softwareprobleme behoben. Alstrondritter Akteur stellt Intels Marktpräsenz eine potenzielle Bedrohung für AMDs Grafikgeschäft dar.

AMDs Prognose für 2024 bleibt zwar etwas unklar, das Unternehmen rechnet jedoch mit einem schnelleren Gewinnwachstum als Umsatzwachstum.tronErgebnisse werden im Bereich Rechenzentren und PCs erwartet, getrieben durch den Produktionshochlauf von KI-Chips, die robuste Nachfrage nach EPYC-Server-CPUs und eine Erholung der PC-Nachfrage. Im Gaming- und Embedded-Bereich werden hingegen deutliche Rückgänge prognostiziert, mit einem erwarteten Umsatzrückgang von 30 % im ersten Quartal.

Trotz deutlicher Kursgewinne der AMD-Aktie im Jahr 2023 und einer Bewertung mit über dem 60-Fachen des bereinigten Gewinns stehen Anleger vor einem Dilemma. Die Begeisterung für das KI-Chip-Geschäft steht im Widerspruch zu den Bedenken hinsichtlich der unsicheren Aussichten für den Gaming-Sektor im Jahr 2024. Da Anleger das langfristige KI-Potenzial gegen die Herausforderungen im Gaming-Segment abwägen, könnten die anhaltenden Kursgewinne der Aktie kritisch hinterfragt werden.

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