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Das Ende der Klicks? KI-Suche bringt Nachrichtenverlage an den Rand des Zusammenbruchs

VonIbiam WayasIbiam Wayas
2 Minuten Lesezeit
Das Ende der Klicks? KI-Suche bringt Nachrichtenverlage an den Rand des Zusammenbruchs

Das Ende der Klicks? KI-Suche bringt Nachrichtenverlage an den Rand des Zusammenbruchs

  • Nachrichtenverlage und Website-Betreiber sind zunehmend besorgt über Googles KI-Suchalgorithmus.
  • Viele befürchten, dass die KI-gestützte Suche zu einer geringeren Klickrate und damit zu geringeren Einnahmen führen wird.
  • Medienunternehmen drängen zunehmend auf fairere Umsatzbeteiligungsvereinbarungen mit großen Technologiekonzernen.

Google entfacht einen Sturm in der Medienlandschaft. Seit Jahren dominiert der Technologiekonzern die Internetsuche und lenkt einen Strom von Web-Traffic zu Nachrichtenverlagen, Blogs und anderen Webseiten weltweit. 

Im Mai startete Google die Search Generative Experience (SGE), eine experimentelle Version seines Suchalgorithmus, die Antworten künstlicher Intelligenz direkt in die Suchergebnisse integriert. 

KI droht, Verlage zu umgehen und Schlagzeilen klicklos zu machen

Das Problem? Anstatt eine Liste von Links auszugeben, generiert es eigene Zusammenfassungen, wodurch die Nutzer möglicherweise auf der Google-Ergebnisseite verbleiben und nie zu den eigentlichen Artikeln in Redaktionen und auf anderen Websites gelangen. 

Obwohl einige Google-Manager erklärten, sie beabsichtigten, die KI-Suche so einzusetzen, dass sie weiterhin dem Journalismus zugutekomme, deutete eine Simulation des Online-Magazins Atlantic auf etwas anderes hin. 

Das Magazin „The Atlantic“ simulierte, was passieren würde, wenn Google KI in die Suche integrieren würde. Dabei stellte sich heraus, dass die KI in 75 % der Fälle Antworten auf die Suchanfrage des Nutzers lieferte, anstatt wie üblich eine kurze Zusammenfassung mit Link anzuzeigen, um Klicks auf die Website zu generieren. 

Nachrichtenverlage sehen darin das digitale Äquivalent eines Meteoriten, der auf ihre Einnahmequellen zurast. Die Befürchtungen sind vielfältig, und viele fragen sich: 

Werden KI-Zusammenfassungen die Nuancen komplexer Geschichten präzise wiedergeben? Werden Nutzer überhaupt noch auf die Originalquelle klicken, wenn sie die „aufgepeppte“ Version bereits gelesen haben? Und vielleicht am wichtigsten: Wer verdient an diesen Inhalten? 

Kann der Journalismus die Übernahme durch Googles KI überleben?

Nachrichtenorganisationen investieren viele Ressourcen in die Produktion von Qualitätsjournalismus, doch das KI-Modell saugt ihn kostenlos auf und lässt ihnen nichts als digitale Krümel übrig.

Wird KI das Ende des Journalismus bedeuten? Eine Antwort darauf finden wir noch lange nicht. Dennoch sollte der potenzielle Einfluss von KI auf den Journalismus als Beruf und Wirtschaftszweig nicht außer Acht gelassen werden. 

Interessanterweise drängt die Medienbranche bereits jetzt auf fairere Umsatzbeteiligungsvereinbarungen mit großen Technologieunternehmen, da KI immer mehr in diesen Bereich vordringt. 

Kürzlich wurde in den Vereinigten Staaten ein Gesetzentwurf zum Journalismuswettbewerb und zur Erhaltung (Journalism Competition and Preservation Act, JCPA) eingebracht , der es lokalen Nachrichtenunternehmen ermöglichen soll, mit Unternehmen wie Google und Facebook zu verhandeln und eine faire und gerechte Vergütung für wiederverwendete Nachrichtenartikel sicherzustellen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Ibiam Wayas

Ibiam Wayas

Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.

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