KI prognostiziert Überlebensraten bei Hirntumoren nach Strahlentherapie

- KI prognostiziert das Überleben von Hirntumorpatienten nach einer Strahlentherapie und unterstützt so die Wahl der Behandlung.
- Glioblastom-Patienten können durch KI-gestützte Therapie eine unwirksame Chemotherapie vermeiden.
- Britische Zentren arbeiten zusammen, um die Behandlung von Glioblastomen mithilfe von KI-Vorhersagen zu verbessern.
Forschern am King's College London (KCL) ist es gelungen, ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Modell zu entwickeln, das in der Lage ist, die Überlebensraten von erwachsenen Hirntumorpatienten nach einer Strahlentherapie vorherzusagen.
Diese bahnbrechende Entwicklung, die in der Fachzeitschrift Neuro-Oncology detailliert beschrieben wird, nutzt Deep-Learning-Algorithmen, um die Überlebenswahrscheinlichkeit nach acht Monaten für Glioblastom-Patienten vorherzusagen, einer besonders aggressiven und schwer zu behandelnden Form von Hirntumor.
Bahnbrechende KI-Innovation für Glioblastom-Patienten
Das Glioblastom, von dem jährlich etwa 3.200 Menschen in Großbritannien betroffen sind, hat eine düstere Prognose: Nur jeder vierte Patient überlebt das erste Jahr nach der Diagnose. Trotz des Risikos schwerwiegender Nebenwirkungen bei manchen Patienten überwachen Ärzte derzeit die Wirksamkeit der Chemotherapie durch routinemäßige Untersuchungen.
Das von Forschern des King’s College London (KCL) entwickelte neuartige KI-Modell stellt jedoch einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Glioblastomen dar. Durch die Bereitstellung sofortiger und präziser Überlebensprognosen auf Basis einer routinemäßigen MRT-Untersuchung ermöglicht diese KI-Technologie medizinischem Fachpersonal, Patienten zu identifizieren, die möglicherweise nicht von einer Chemotherapie profitieren. Ärzte können somit alternative Behandlungsmethoden wählen oder die Teilnahme von Patienten an experimentellen klinischen Studien in Betracht ziehen und die Behandlung personalisieren und optimieren.
Die Leistungsfähigkeit des KI-Systems beruht auf seinem umfassenden Training mit einem Datensatz von über 10.000 Scans von Patienten mit verschiedenen Hirntumoren. Alysha Chelliah, Doktorandin am King’s College London (KCL), merkt an, dass die KI bereits nach dem ersten Training eine verbesserte Leistung bei der Erkennung von Anomalien zeigte und damit ihr Potenzial als leistungsstarkes Werkzeug im medizinischen Bereich unter Beweis stellte.
Unmittelbare und präzise Vorhersagen für fundierte Entscheidungen
Dr. Thomas Booth, Dozent für Neurobildgebung an der KCL School of Biomedical Engineering and Imaging Sciences, betont die Fähigkeit von KI, unmittelbare und präzise Vorhersagen zu treffen. Diese Fähigkeit ermöglicht es Ärzten, Patienten aktiv in die Entwicklung eines fundierten Behandlungsplans einzubeziehen. Die schnelle Reaktion des KI-Modells gewährleistet, dass Patienten umgehend personalisierte Empfehlungen erhalten.
Diese bahnbrechende Entwicklung in der Behandlung von Hirntumoren ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von elf neuroonkologischen Zentren in Großbritannien. Die Integration von KI zur Vorhersage des kurz- und langfristigen Überlebens innerhalb von acht Monaten nach der Strahlentherapie stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Ärzte können Behandlungen besser planen und Patienten schneller zu potenziell lebensrettenden Interventionen überweisen.
Dr. Michele Afif, Geschäftsführerin der Brain Tumour Charity, unterstreicht die Bedeutung der Studienergebnisse. Die Möglichkeit, das Ansprechen auf eine Strahlentherapie in einem früheren Stadium zu beurteilen und vorherzusagen, stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung des schwer zu behandelnden Glioblastoms dar. Diese Entwicklung kann die Therapieergebnisse für Patienten verbessern, die möglicherweise nicht von einer herkömmlichen Chemotherapie profitieren.
Die an diesem wegweisenden Projekt beteiligten Forscher sind optimistisch, was den potenziellen Einfluss des KI-Modells auf die Krebsforschung und die Patientenversorgung angeht. Dr. Booth geht davon aus, dass das Tool die Behandlungsergebnisse für Patienten verbessern wird, die auf Standard-Chemotherapien nicht ausreichend ansprechen.
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Brian Koome
Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.
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