Berichten zufolge wurde die Kryptowährungs-Wallet GateHub gehackt und dabei Rippleim Wert von rund zehn Millionen Dollar erbeutet.
Die Plattform veröffentlichte gestern eine vorläufige Stellungnahme, in der sie sich bei den betroffenen Kunden entschuldigt; laut GateHub gibt es jedoch keine Anzeichen für Aktivitäten von außen.
Unser Ermittlungsteam und ein professionelles IT-Forensik-Team arbeiten weiterhin rund um die Uhr an der internen Untersuchung. Wir werden in Kürze eine offizielle Stellungnahme veröffentlichen. Unsere vorläufige Stellungnahme finden Sie hier: https://t.co/HHAeAFUsjR
— GateHub (@GateHub) 6. Juni 2019
GateHub arbeitet weiterhin an derdentdes Problems, und eine offizielle Stellungnahme wird in Kürze erwartet. Der Wallet-Anbieter hat sich bemüht, alle betroffenen Kunden zu kontaktieren; die unerklärlichen Aktivitäten schüren jedoch zunehmend das Misstrauen der Nutzer.
In einem offiziellen technischen Bericht zu dem Vorfall schätzt Thomas Silkjær, ein Mitglied der GateHub-Community, dass etwa achtzig bis neunzig Kundenkonten von dem mutmaßlichen Hack betroffen waren. Die Plattform empfiehlt ihren Kunden, verbleibende Guthaben auf alternative Wallets zu transferieren, um weitere Verluste zu vermeiden.
Die Plattform muss noch ermitteln, wie Hacker Zugriff auf die persönlichen Wallets dieser Kunden erlangen konnten. Derzeit deutet alles auf eine erhöhte API-Aktivität bei mehreren Konten hin. Allerdings wurden alle diese API-Aufrufe ordnungsgemäß mit gültigen Token autorisiert, was bedeutet, dass die Hacker möglicherweise auf anderem Wege Zugriff erlangt haben.
Dieser Hack ist der jüngste in einer Reihe von Kryptowährungsdiebstählen. Anfang dieser Woche wurden Nutzer der Komodo-Plattform darüber informiert , dass Hacker versucht hatten, Schadcode in die Agama-Anwendung der Plattform einzuschleusen.
Solche Vorfälle bestärken Anleger weiterhin in ihrem Misstrauen gegenüber Wallet-Plattformen. Viele raten daher nach wie vor davon ab, größere Mengen an Kryptowährung in Online-Wallets und auf Online-Plattformen zu speichern, da Hackerangriffe wie diese jeden treffen können.
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