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Die Renditen von US-Staatsanleihen bleiben hoch, da Trumps Steuerreform die Haushaltsängste schürt

In diesem Beitrag:

  • Die Renditen von US-Staatsanleihen blieben am Freitag hoch, da die Anleger auf Trumps 4 Billionen Dollar schwere Steuerreform reagierten.
  • Moody's hat das US-Kreditrating aufgrund steigender Schulden und defiherabgestuft.
  • Jerome Powell errang einen juristischen Sieg, da der Oberste Gerichtshof signalisierte, dass die Mitglieder des Fed-Vorstands ihren Arbeitsplatz behalten würden.

Die Renditen von US-Staatsanleihen verharrten am Freitag nahe unangenehm hoher Höchststände, da die Finanzmärkte auf die neue Steuergesetzgebung vondent Donald Trump und deren mögliche Auswirkungen auf das wachsende defider USA reagierten.

Anleger zogen sich zurück, da sie unsicher waren, ob US-Staatsanleihen noch vertrauenswürdig seien. Diese Skepsis verbreitete sich schnell, nachdem das Repräsentantenhaus am Donnerstag Trumps Steuerreform – ein Vorschlag, der die Staatsverschuldung um fast vier Billionen Dollar erhöhen könnte. Der Senat hat noch nicht abgestimmt, doch Händler gerieten nicht in Panik.

Um 4:56 Uhr ET sank die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen um etwas mehr als 3 Basispunkte auf 5,025 %. Auch die Rendite 10-jähriger Anleihen gab um 3 Basispunkte auf 4,518 % nach, während die Rendite 2-jähriger Anleihen um 2 Basispunkte auf 3,986 % sank. Händler gehen davon aus, dass diese Änderungen geringfügig sind.

Die größere Sorge besteht darin, warum die Renditen immer noch auf diesem Niveau verharren – und ob man den USA zutrauen kann, ihre Schulden zu bewältigen.

Herabstufungen, Schuldenwarnungen und Marktzurückhaltung belasten die Renditen von Staatsanleihen

Die Lage verschärfte sich, nachdem Moody's am vergangenen Freitag die Kreditwürdigkeit der USA um eine Stufe herabgestuft hatte. Als Gründe nannte die Ratingagentur das explodierende Haushaltsdefizit defi die steigenden Kreditkosten. Die Bonitätseinstufung liegt nun eine Stufe unter der höchsten Stufe. Moody's sprach zwar nicht von einem bevorstehenden Zahlungsausfall, schloss finanzielle Schwierigkeiten aber auch nicht aus.

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Thierry Wizman, Leiter des Bereichs globale Zinsen und Währungen bei Macquarie, erläuterte die mathematischen Zusammenhänge. „Selbst wenn die Unfähigkeit der USA, das defi , nicht zu einem Zahlungsausfall führt, bedeutet ein hohes defi dennoch ein größeres Angebot an Staatsanleihen und möglicherweise letztendlich Inflation, da die Schulden zur Vermeidung eines Zahlungsausfalls monetarisiert werden“, sagte . „So oder so werden nominale festverzinsliche Wertpapiere als langfristige Anlagen weniger attraktiv.“ Daher wollen derzeit wohl nur wenige Anleger Staatsanleihen für die nächsten zehn Jahre halten trac

Unterdessen verschaffte eine Gerichtsentscheidung am Donnerstag der US-Notenbank etwas Luft. Der Oberste Gerichtshof deutete an, dass die Mitglieder des Zentralbankrats – einschließlich des Vorsitzenden Jerome Powell – nicht einfach von Trump abgesetzt werden können. Dies dämpfte die Befürchtungen, Trump würde Powell entlassen, weil dieser die Zinsen nicht schnell genug senke.

Anleger warteten zudem auf weitere Wirtschaftsdaten – insbesondere auf Berichte über Neubauverkäufe und Baugenehmigungen, die für Freitagabend erwartet wurden. Steigende Renditen von Staatsanleihen könnten diese Zahlen verschärfen, falls die Hypothekenzinsen weiter steigen. Bis zum Vorliegen dieser Berichte blieben die Märkte jedoch wie gelähmt.

An der Wall Street war die Stimmung nicht besser. Am frühen Freitag gaben die Dow-Jones-Futures um 15 Punkte bzw. 0,04 % nach, der Nasdaq 100 verlor 0,09 %. Der S&P 500 bewegte sich kaum. Diese ruhige Entwicklung folgte auf einige turbulente Tage. Bis zum Handelsschluss am Donnerstag hatte der S&P 500 bereits 2 % für die Woche eingebüßt. Der Dow Jones verlor 1,9 % und der Nasdaq 100 traceinen Wochenverlust von 1,5 %.

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Jede dieser Entwicklungen lässt sich auf den Anleihenmarkt trac. Sollte Trumps Steuerplan Gesetz werden und die Staatsverschuldung um Billionen erhöhen, werden Anleiheinvestoren höhere Renditen fordern, um das Risiko abzusichern. Das bedeutet teurere Kredite für alle – von Hausbesitzern bis hin zu Unternehmen. Und genau das bereitet den Händlern Sorgen.

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