NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Die SEC wird 2017 eine Klage gegen Kik wegen dessen ICO einreichen

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
2 Minuten Lesezeit
SEC ETF

SEC ETF

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) wird gegen Kik, ein in den USA rückläufiges Unternehmen für Messaging-Apps, Klage einreichen, da es im Jahr 2017 ein nicht registriertes Wertpapierangebot gab, als das Unternehmen einen ICO für seinen Kin-Token durchführte.

Laut SEC hätte Kik alle seine Angebote vor dem Börsengang registrieren müssen, da die angebotenen Dienstleistungen und Vermögenswerte als Wertpapiere galten. In den USA ist der Verkauf von Wertpapieren durch den Securities Act von 1933 geregelt, der eine Registrierung vor dem Börsengang vorschreibt.

Die SEC erwähnte, dass es Kik gelungen sei, Kin-Token im Wert von 100 Millionen Dollar zu verkaufen, die nicht einmal zur Besteuerung registriert waren, weshalb dies auch in die Liste der Anklagepunkte aufgenommen werden könnte. 

Die Aufsichtsbehörde ist der Ansicht, dass das Unternehmen aufgrund sinkender Einnahmen dringend Kapital benötigte und den Kryptowährungsboom cash, ohne den Nutzern ausreichend Transparenz zu bieten. Dadurch setzte es die Nutzer einem persönlichen finanziellen Risiko aus, was gegen US-amerikanisches Wertpapierrecht verstößt. Die SEC gab an, dass dem Unternehmen 2017, als es den ICO startete, die Mittel fast ausgegangen waren.

Die Kin-Token notieren aktuell bei der Hälfte ihres Ausgabepreises zu Beginn des ICOs. Das Unternehmen konnte somit die Rentabilität für seine Investoren nicht aufrechterhalten und setzt sie unnötigen finanziellen Risiken aus. Es wurde vermutet, dass Kin diesen Versuch unternommen hatte, Kapital zu beschaffen und Profitabilität zu demonstrieren, um für größere Technologieunternehmen attraktiv zu werden und übernommen zu werden.

Kik hatte sich auf diese Klage vorbereitet und bereits eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Namen „Defend Crypto“ gestartet, die 5 Millionen US-Dollar einbringen sollte. Ob die Gelder zusammengekommen sind, ist nicht bekannt, aber jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, sie einzusetzen.

Sollte Kik der Verletzung von Bundeswertpapiergesetzen für schuldig befunden werden, drohen dem Unternehmen Geldstrafen in Millionenhöhe. Millionen, die das Unternehmen schlichtweg nicht besitzt.

Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Diesen Artikel teilen
Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

INHALTSVERZEICHNIS
Diesen Artikel teilen
MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS