Schweizer Präsidentdent Prognose zu möglichem US-Zollabkommen 2025

- Die Schweizerdent Karin Keller-Sutter erklärte, dass ein Zollabkommen mit den USA für 2025 weiterhin ungewiss sei.
- US-Zölle von bis zu 39 % beeinträchtigen die Schweizer Exporte von Maschinen und Medizinprodukten.
- Die Schweiz bietet Investitionen an und unterzeichnet neue Handelsabkommen, um die Auswirkungen abzumildern.
Die Schweizerdent Karin Keller-Sutter ist pessimistischer, was die Möglichkeit eines US-schweizerischen Abkommens angeht, das die Zölle drastisch senken würde, und sagt, dass der Fortschritt von US-dent Donald Trump abhängt.
In einem Interview mit der Zeitung Tages-Anzeiger am Freitag erklärte Keller-Sutter: „Eine Prognose ist nicht möglich. Alles hängt davon ab, ob der US-dent grünes Licht gibt oder nicht.“
Dies folgt auch auf einen Streit zwischen den Nationen, insbesondere als Trump im August 2025 einen Strafzoll von 39 % auf Schweizer Exporte verhängte, wegen eines angeblichen Handelsdefizits defidem Land.
Die Entscheidung fiel nach einem Telefonat mit Keller-Sutter, die von der Schweizer Bevölkerung für ihr unprofessionelles Gespräch kritisiert worden war. Später sagte Trump, sie habe seinen Bedenken hinsichtlich eines US- defi„nicht zuhören wollen“. Anders als ursprünglich angenommen, wurde das Gespräch nicht von Keller-Sutter, sondern vom US-Handelsbeauftragten initiiert.
Als Reaktion auf die von der Trump-Administration verhängten Zölle haben Schweizer Beamte ein Paket neuer Investitionszusagen und Defizitabbaumaßnahmen vorgelegt, defiauszuhandeln günstigere Zollbedingungen.
Die Vereinigten Staaten sind für 17 % der Schweizer Exporte verantwortlich
Die Schweiz verhandelt mit über verbesserte Zollbedingungen und legt Investitionszusagen und Initiativen vor, die dazu beitragen sollen, das US- defi.
Keller-Sutter hatte zuvor bestätigt, dass die Schweizer Behörden weiterhin mit den USA über Zölle verhandeln. Sie merkte an, dass die US-Zölle zwar weniger als 10 % der Schweizer Exporte betreffen, bestimmte Branchen aber dennoch stark betroffen seien. Insbesondere Maschinenbauer seien gefährdet, da die deutsche Konjunkturflaute sie bereits belaste.
Als die Zölle eingeführt wurden, stießen sie bei vielen Schweizer Ökonomen und Beamten auf heftige Kritik und wurden als ungerechtfertigt bezeichnet. Jan Atteslander, Leiter der internationalen Beziehungen des Schweizer Wirtschaftsverbandes Economiesuisse, kommentierte damals: „39 Prozent Zölle: Ich war schockiert. Das ist nicht gerechtfertigt; man kann nicht erklären, warum sie so hoch sind.“
Die USA nehmen fast 17 % der gesamten Schweizer Exporte ab und sind damit ein entscheidender Markt für das Alpenland. Der Pharmasektor ist der wichtigste Exportartikel der Schweiz in die USA. Obwohl die Schweiz den derzeitigen 39-prozentigen Zöllen entgangen ist, hatte Trump mit der Einführung eines 100-prozentigen Zolls auf importierte Medikamente gedroht.
Medizintechnische Produkte sind auch ein wichtiger Exportartikel in die USA. Der CEO von Swiss MPS, Gilles Robert, sagte, sein Unternehmen habe bereits vor Inkrafttreten der neuen Zölle die bestmöglichen Preise angeboten, und merkte an, dass angesichts der geringen Gewinnspannen kein Spielraum mehr für Preissenkungen bestehe.
Adrian Hunn von SwissMedTech warnte bisher davor, dass amerikanische Patienten infolgedessen am Ende mehr für medizinische Geräte bezahlen müssten.
Manche glauben, dass die Schweiz Schwierigkeiten überstehen könnte
Dennoch hat die Schweiz daran gearbeitet, in neue Märkte zu expandieren und hat kürzlich ein Handelsabkommen mit Indien unterzeichnet, das am 1. Oktober in Kraft trat. Das Land hat außerdem ein Abkommen mit dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur abgeschlossen.
Darüber hinaus aktualisiert die Schweiz ihr langjähriges Abkommen mit China und unterhält weiterhin ihre Freihandelsbeziehungen mit der Europäischen Union, die rund 50 % der Schweizer Exporte abnimmt.
Manche hoffen weiterhin auf eine Kehrtwende der US-Politik, doch herrscht die Zuversicht, dass die Schweiz die Schwierigkeiten überstehen kann. Atteslander bemerkte sogar: „Um eine erfolgreiche Exportnation zu sein, muss man Widerstandsfähigkeit im Blut haben.“
Am meisten leiden dürften jedoch langfristig die einst engen Geschäftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA. In der Schweiz herrscht eine echte Enttäuschung, denn die Unternehmen schätzten den amerikanischen Markt nicht nur, sondern waren stolz darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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