SWIFT testet XRP und HBAR für Blockchain-basierte grenzüberschreitende Zahlungen

- Der globale Zahlungsriese SWIFT hat mit dem Testen der Blockchain-Netzwerke Ripple's XRP Ledger und Hedera's Hashgraph (HBAR) begonnen, um grenzüberschreitende Transaktionen zu vereinfachen.
- Die Tests sollen sicherstellen, dass die Blockchain-Technologie durch die Anwendung der ISO-20022-Normen mit bestehenden Finanzsystemen kompatibel ist.
- Swifts Kapitalzufluss von 150 Billionen Dollar in die XRP oder HBAR-Blockchain dürfte die Nachfrage nach den Token durch die erhöhte Präsenz massiv ankurbeln.
Der globale Zahlungsdienstleister SWIFT experimentiert mit Ripple XRP Ledger und Hederas Hashgraph (HBAR), zwei Blockchain-Netzwerken, um internationale Geldtransfers zu vereinfachen. Dieses Projekt könnte die Art und Weise, wie Banken weltweit Geld überweisen, grundlegend verändern.
Ziel der Tests ist es, die Blockchain-Technologie mit bestehenden Bankensystemen kompatibel zu machen. Die ISO-20022-Richtlinien werden dabei angewendet.
🚨 NEUIGKEITEN: SWIFT testet XRP und HBAR für Blockchain-basierte grenzüberschreitende Zahlungen, um Effizienz und Interoperabilität zu steigern.
Die Zukunft des globalen Zahlungsverkehrs wird jetzt gestaltet 🔥 pic.twitter.com/glXUHbkVSH
— Real World Asset Watchlist (@RWAwatchlist_) 21. August 2025
Die Blockchain-Tests von SWIFT stellen einen vorsichtigen, aber wichtigen Schritt hin zur Verbindung traditioneller Bankdienstleistungen mit modernster digitaler Infrastruktur dar. Der Markt wird die Testläufe genau beobachten, um mögliche Anzeichen für einen langfristigen Plan zu erkennen.
Die mögliche Anwendung desISO - 20022-Standards für digitale Assets könnte neue Maßstäbe für die globale Vernetzung setzen. XRP und HBAR sind zwei Beispiele dafür, wie die Blockchain-Technologie den Geldtransfer verändern könnte.
Swift könnte XRP und HBAR Billionen-Dollar-Risiken aussetzen
XRP und HBAR ermöglichen schnelle, skalierbare und energieeffiziente grenzüberschreitende Zahlungen. XRP zeichnet sich durch nahezu sofortige Abwicklungszeiten undtronUnterstützung aus dem Bankensektor aus. Es verarbeitet rund 1.500 Transaktionen pro Sekunde bei sehr geringem Energieverbrauch.
HBAR hingegen nutzt ein Hashgraph-Konsensverfahren, um über 10.000 Transaktionen pro Sekunde bei gleichem geringem Energieverbrauch undtronCorporate Governance zu ermöglichen. Beide Systeme werden derzeit evaluiert, um festzustellen, wie gut sie den Transfer von Vermögenswerten und die Tokenisierung im globalen Finanzwesen vereinfachen können.
Swift wird nicht der einzige Nutznießer sein. Auch XRP und HBAR dürften von verstärkten Bemühungen institutioneller Anleger um Standardisierung und Validierung profitieren. Zudem verarbeitet SWIFT jährlich grenzüberschreitende Zahlungen im Wert von über 150 Billionen US-Dollar. Das ist quasi das Lebenselixier des globalen Finanzwesens. Selbst wenn nur ein Bruchteil dieses Zahlungsstroms auf Blockchains wie XRP oder HBAR verlagert wird, könnte dies eine massive Transaktionsnachfrage nach diesen Token auslösen.
Unterdessen blieb der Kurs von XRP trotz der Nachrichten stabil bei 2,88 US-Dollar, was einem Rückgang von 0,67 % entspricht. HBAR hingegen notiert bei 0,2338 US-Dollar, was ebenfalls einem Minus von 1,14 % entspricht.
Zunehmendes institutionelles und regulatorisches Interesse an Blockchain
Die Testläufe sind ein gutes Zeichen für die Kryptoindustrie. Sie zeigen, dass immer mehr Institutionen verstehen, wie Blockchain in Finanzprozessen eingesetzt werden kann. Analysten zufolge verdeutlichen die Testläufe zudem, wie Blockchain-basierte Lösungen mit bestehenden Bankensystemen zusammenarbeiten können, um Geschwindigkeit, Governance und Standardisierung zu verbessern.
Der Ansatz von SWIFT konzentriert sich darauf, sicherzustellen, dass unterschiedliche Systeme miteinander funktionieren können und diese schrittweise zu integrieren.
Obwohl SWIFT sich noch nicht endgültig für eine bestimmte Blockchain-Technologie entschieden hat, testet das Unternehmen zahlreiche verschiedene Plattformen. Dies zeigt, dass SWIFT die Veränderungen in der Branche versteht und die Bedeutung von Flexibilität erkennt.
Diese Tests finden zeitgleich mit dem wachsenden Interesse der Regulierungsbehörden an digitalen Währungen statt. So gibt es beispielsweise in Hongkong ein Stablecoin-Labor, und China prüft die Einführung von an den Yuan gekoppelten Stablecoins.
Darüber hinaus hat, wie Cryptopolitan bereits berichtete CryptopolitanFinanzaufsichtsbehörde in Shanghai, die State-owned Assets Supervision and Administration Commission (SASAC), trotz des Kryptoverbots ein hochrangiges Treffen einberufen, um strategische politische Reaktionen auf Stablecoins und digitale Währungen zu erörtern. die
Wichtige Regulierungsbehörden in den USA intensivieren ihr Engagement im Bereich Blockchain. Die Securities and Exchange Commission (SEC) kündigte „Project Crypto“ an, eine wegweisende Initiative zur Modernisierung der Regulierung digitaler Vermögenswerte. Ziel ist es, die Klassifizierung von Kryptowährungen zu präzisieren und die Integration von Blockchain in das traditionelle Finanzwesen zu erleichtern.
Allerdings befinden sich diese regionalen Projekte im Vergleich zu den fortgeschritteneren Tests von SWIFT auf institutioneller Ebene noch in einem frühen Stadium.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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