Die beiden japanischen Technologiekonzerne Sony und Fujitsu haben sich zusammengeschlossen, um die Flut gefälschter Dokumente zu bekämpfen. Sie setzen dabei auf Blockchain-Technologie und einen verschlüsselten Datenbankdienst.
Der besagte Service solle der steigenden Zahl gefälschter Dokumente Einhalt gebieten, die für ausländische Staatsangehörige erstellt werden, um ihnen zu helfen, eine japanische Aufenthaltsgenehmigung für Studien- und Arbeitszwecke zu erhalten, berichteten japanische Medien.
Der Betrug konzentriert sich insbesondere auf Studienprogramme, da die japanischen Institutionen ein bestimmtes Niveau an Japanischkenntnissen von jedemdent verlangen und die entsprechenden Kurse eine obligatorische Voraussetzung für die Zulassung zu einer japanischen Institution sind.
Es kursieren Berichte über Unstimmigkeiten in im Ausland ausgestellten Zeugnissen, und es wurden mehrere Fälle aufgedeckt, in denen Antragsteller außerhalb Japans gefälschte Dokumente verwendet hatten. Diese Dokumente wurden anschließend japanischen Institutionen übergeben, die sie dann an die Einwanderungsbehörde weiterleiteten.
Die neue Plattform, eine Mischung aus dem Lernmechanismus von Fujitsu und dem Blockchain-Projekt von Sony Education Inc., soll im März 2019 getestet werden und nach erfolgreichem Test ab April für das akademische Jahr 2019 implementiert werden.
Diese Blockchain würde alle ausländischen Datensätze in einem verschlüsselten System trac, und die japanischen Bildungseinrichtungen vor Ort könnten den Fortschritt jedesdentmithilfe des Blockchain-Systems tracund die Zertifikatsdokumente in Echtzeit verifizieren. Die großen Bildungseinrichtungen haben Human Academy Co. als ihren Partner für den Japanischunterricht ausgewählt, um ihre Lösung zu implementieren, zu testen und zu optimieren.
Blockchain-Lösung von Sony und Fujitsu für japanische Sprachzertifikate