Eine private, schlüssellose Lösung mag für sichere Kryptowährungstransaktionen zunächst ungewöhnlich erscheinen, doch das Startup Curve bietet genau das an. Die Details der Lösung sind zwar noch nicht vollständig bekannt, aber das Startup ist überzeugt, dass seine Lösung nicht nur sicher, sondern auch blitzschnell ist.
Das Startup konnte sich sechseinhalb Millionen Dollar an Finanzmitteln vom Cybersicherheitsunternehmen Team8 und dem großen Digitalinvestor Digital Currency Group sichern. Die Tatsache, dass das Startup eine solch beeindruckende Summe eingesammelt hat, ist derzeit der einzige Anhaltspunkt, um die Zuverlässigkeit der Lösung zu beurteilen, da die offizielle Ankündigung keinerlei Informationen darüber enthielt, wie das Startup die Sicherheit seiner Nutzer gewährleistet.
Das Startup, das sich an Finanzinstitute, insbesondere an der Wall Street, richtet, geht davon aus, dass die meisten großen Akteure Kryptowährungen aufgrund der übermäßig komplizierten Sicherheitsvorkehrungen gegen Hackerangriffe und Diebstahl meiden. Um dieses Problem zu lösen, verwendet das Startup ein proprietäres Mehrparteienberechnungsprotokoll, das private Schlüssel überflüssig macht.
Die von diesem Startup eingesetzte Technologie ist nicht nur dezentralisiert, sondern macht auch zwei verschiedene Arten von Wallets überflüssig, nämlich die Hot Wallet und die Cold Wallet. Stattdessen wird ein Cloud-basierter Dienst angeboten, der eine bessere Verfügbarkeit der Wallets ohne Standortproblematik ermöglicht.
Der Dienst befindet sich aktuell in der Beta-Phase und ist noch nicht öffentlich zugänglich. Das Startup gibt jedoch an, dass verschiedene Akteure, darunter Institutionen, Kryptowährungsbörsen und Finanztechnologieunternehmen, die Lösung bereits nutzen. Ab dem 25. März 2019 wird die Lösung im Abonnement verfügbar sein.
Krypto-Wallet ohne privaten Schlüssel