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Die London Stock Exchange Group (LSEG) plant einen On-Chain-Abwicklungsdienst für institutionelle Anleger

In diesem Beitrag:

  • LSEG plant, bis 2026 ein On-Chain-Abwicklungssystem für tokenisierte Vermögenswerte einzuführen.
  • Die Plattform wird digitale Wertpapiere mit der traditionellen Infrastruktur von Institutionen verknüpfen.
  • Elliott Management drängt LSEG dazu, die Performance zu steigern und ein größeres Aktienrückkaufprogramm zu starten.

Die London Stock Exchange Group gab am Donnerstag bekannt, dass sie ein neues On-Chain-Abwicklungssystem für institutionelle Anleger entwickeln wird.

Der Dienst wird LSEG Digital Securities Depository heißen. Er verbindet traditionelle Wertpapiermärkte mit Blockchain-Netzwerken. Das Ziel ist einfach: Große Institutionen können tokenisierte Anleihen, Aktien und Vermögenswerte aus nicht börsennotierten Märkten mithilfe der Blockchain-Technologie handeln und abwickeln und bleiben dabei mit ihrer bestehenden Infrastruktur verbunden.

Das System wird über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg funktionieren. Es wird mit den aktuell von Banken und Vermögensverwaltern genutzten Abwicklungsplattformen kompatibel bleiben.

LSEG gab bekannt, dass die erste Auslieferung für 2026 geplant ist, jedoch zunächst die behördliche Genehmigung benötigt wird. Das Unternehmen betreibt bereits eine Blockchain-Plattform für private Fonds auf Basis von Microsoft Azure. Diese neue Entwicklung baut die digitale Strategie weiter aus.

Elliott erhöht den Druck, da Banken den Digitalplan unterstützen

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem LSEG unter Druck des aktivistischen Hedgefonds Elliott Management steht. Elliott hat eine bedeutende Beteiligung an dem Unternehmen aufgebaut. Der Fonds wird von dem Milliardär Paul Singer geleitet.

Elliott verwaltet ein Vermögen von rund 76 Milliarden Dollar. Das Unternehmen steht in Kontakt mit LSEG und dessen Vorstandsvorsitzendem David Schwimmer, um eine bessere finanzielle Performance zu erzielen.

Die Aktien der LSEG sind im vergangenen Jahr um mehr als 35 Prozent gefallen. Belastet wurde die Aktie auch durch einen breiten Ausverkauf globaler Daten- und Softwareunternehmen, der auf Befürchtungen zurückzuführen war, dass neue KI-Tools bestehende Geschäftsmodelle gefährden könnten. Am Donnerstag stiegen die Aktien um 0,9 Prozent. Das Unternehmen hat zudem mit einem schwachen Börsenmarkt in Großbritannien zu kämpfen.

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Elliott hat LSEG dazu ermutigt, nach Abschluss einer Tranche von einer Milliarde Pfund einen Aktienrückkauf im Wert von mehreren Milliarden Pfund in Erwägung zu ziehen. Der Hedgefonds fordert das Unternehmen außerdem auf, die Margenlücke zu Wettbewerbern zu schließen. LSEG wird mit einem niedrigeren Bewertungs-Multiple gehandelt als Konkurrenten wie Moody's und die CME Group.

In einer Stellungnahme am Mittwoch erklärte die LSEG: „Die LSEG pflegt einen aktiven und offenen Dialog mit ihren Investoren und konzentriert sich gleichzeitig weiterhin auf die Umsetzung ihrer Strategie.“

Obwohl viele LSEG immer noch hauptsächlich als Börsenbetreiber sehen, hat das Unternehmen seine Struktur nach der Übernahme von Refinitiv für 22 Milliarden Pfund im Jahr 2019 verändert. Durch diesen Deal wandelte sich LSEG zu einem Finanzdaten- und Analyseunternehmen. LSEG hält außerdem eine Beteiligung im Wert von rund 10 Milliarden Pfund an dertronHandelsplattform Tradeweb.

Das Unternehmen kündigte die Bildung einer strategischen Partnergruppe an, um während der Entwicklung des Depots Feedback von Marktteilnehmern einzuholen. Ziel ist der Aufbau eines Ökosystems, in dem Institutionen über Zeitzonen hinweg und mit verschiedenen Zahlungsmethoden Transaktionen zwischen digitalen und traditionellen Märkten abwickeln können.

Die großen britischen Banken und Finanzgruppen unterstützen den Plan. Barclays, Lloyds, NatWest Markets, Standard Chartered und Brookfield begrüßten die Entscheidung der LSEG.

Das neue Depot positioniert LSEG stärker im Bereich der Blockchain-basierten Zahlungsabwicklung. Es verbindet tokenisierte Vermögenswerte mit etablierten Finanzinfrastrukturen.

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Die erste Phase wird voraussichtlich 2026 anlaufen, sofern die Regulierungsbehörden zustimmen. Derzeit arbeitet die LSEG an der Entwicklung des Rahmens und muss gleichzeitig den Druck der Anleger und die Marktvolatilität bewältigen.

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