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Die japanische Regulierungsbehörde FSA kündigt weitere Krypto-Regulierungen an

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
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Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) hat ihre Bemühungen zur Optimierung der Krypto-Regulierung im Land. Die Behörde strebt eine Ausweitung der Regulierungen an und will Japans Beziehungen zu anderen internationalen Krypto-Behörden verbessern.

Dies wird von der Krypto-Community des Landes als eine äußerst positive Entwicklung gewertet. Die Regulierungsbehörde arbeitet mit der JVCEA (Japan Virtual Currency Exchange Association) zusammen, einer Selbstregulierungsorganisation, der verschiedene von der japanischen Finanzdienstleistungsaufsicht (FSA) lizenzierte Börsen sowie zahlreiche weitere kryptofreundliche Organisationen in Japan angehören.

Die FSA hat zudem angekündigt, die Überwachung von Kryptobörsen, insbesondere deren Cybersicherheitsinfrastruktur, zu verschärfen. Dieser Schritt erfolgt nach dem verheerenden Coincheck-Hacking-Skandal von 2018 und dem jüngsten BITpoint-Hack von 2019. Die Behörde möchte JVCEA in ihre Bemühungen zur Entwicklung effektiver Überwachungsmaßnahmen einbeziehen – ein Zeichen des Vertrauens, das sie JVCEA entgegenbringt.

Die Zusammenarbeit zwischen FSA und JVCEA wird Japans Krypto-Regulierungen neudefi

Das übergeordnete Ziel dieser neuen Zusammenarbeit ist die gemeinsame Entwicklung und Schaffung eines Kryptowährungs-Ökosystems mit modernster technologischer Infrastruktur, das stets die aktuellsten Markttrends berücksichtigt. JVCEA hat in diesem Zusammenhang auch seine Zustimmung zur Durchführung von Zertifizierungsprüfungen für Transaktionen mit Kryptowährungsderivaten erteilt.

Kürzlich sprach sich die Agentur auf der G20-Plattform öffentlich für die Erstellung einer Datenbank internationaler Kryptowährungsaufsichtsbehörden aus, um eine effektive Kommunikation zwischen den zahlreichen Regulierungsbehörden zu gewährleisten.

Die Regulierungsbehörde hat beschlossen, 2019 weitere Workshops zur Kryptowährungspolitik durchzuführen. Die vorangegangenen Diskussionen führten zu zwei wichtigen Änderungen. Erstens wurde beschlossen, Kryptowährungen künftig rechtlich als „Krypto-Assets“ zu bezeichnen. Die zweite Änderung betraf die Ausarbeitung wichtiger Kryptowährungsvorschriften für den Bereich der Derivate. Darüber hinaus wird die Behörde mit führenden lokalen und internationalen Branchenvertretern sowie renommierten Juristen zusammenarbeiten, um eine wirksame Politik zu entwickeln.

Die Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), ein renommiertes Blockchain-Unternehmen, wird im September 2019 die MUFG Wallet einführen. Mit dieser Wallet können Nutzer neben herkömmlichen Finanzdienstleistungen auch digitale Token ausgeben. Die Karte wird voraussichtlich den neuen, auf Blockchain basierenden Stablecoin der Bank, den MUFG Coin, enthalten. Die Bank plant, diesen Coin noch vor Dezember 2019 zu kommerzialisieren.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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