Eine Vertreterin der Bank von Israel gab Informationen über die Beziehung der Bank zum digitalen Schekel preis. Dr. Sigal Ribon erwähnte jedoch, dass die Bank Israel nicht als erstes Land mit einer nationalen Kryptowährung ansieht.
Die Ankündigung war ein schwerer Schlag für Tausende von Krypto-Enthusiasten, da sich jeder sichere und staatlich abgesicherte Kryptowährungen wünscht, in die man frühzeitig investieren kann.
Ribon merkte an, dass Israel nicht nur kein nationales Kryptowährungssystem einführen wolle, sondern dem Land auch die technologischen Kapazitäten für ein solch umfangreiches Projekt fehlten. Sie lobte zwar lokale Startups und Unternehmer für ihre eigenen privaten Vorhaben, doch ein so komplexes Vorhaben auf staatlicher Ebene wäre für den Staat mit sehr hohen Kosten und großem Aufwand verbunden.
Obwohl sich der Großteil der Welt in Richtung einer cashZukunft bewegt, hinkt Israel etwas hinterher. Dies war einer der Gründe, warum die Zentralbank die Einführung einer nationalen Kryptowährung ablehnte.
Ribon brachte diese Botschaft zum Ausdruck, indem er erklärte, dass sie digitale Zahlungen unterstützen, die Popularität von cash im Land jedoch keinen derart radikalen Wandel erfordere.
Und was ist mit den positiven Aspekten?
Ribon erwähnte zwar, dass Kryptowährungen das Land bei der Umsetzung einer nationalen Geldpolitik für ein bedingungsloses Grundeinkommen unterstützen könnten, aber auch den Zinssatz beeinflussen könnten, da die Banken negative Zinssätze auf den Schekel anbieten müssten, um ihn für viele weiterhin zu einer rentablen Investition zu machen.
Auch wenn der digitale Schekel wohl nicht so bald eingeführt wird, schloss Ribon eine zukünftige Einführung nicht aus. Es besteht weiterhin Hoffnung, dass in Israel eine nationale Kryptowährung eingeführt werden könnte.
Israels nationale Krypto