Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten hat eine in den Niederlanden ansässige Kryptowährungsbörse ihren Betrieb eingestellt. Das Unternehmen heißt Blockport und musste vor zwei Wochen in Amsterdam Insolvenz anmelden.
Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, nicht über ausreichend Kapital für den Fortbestand des Geschäftsbetriebs zu verfügen. Die Gründe hierfür wurden jedoch nicht offengelegt. Die Information gelangte erstmals durch einen Eintrag im Internet an die Öffentlichkeit, in dem die Zwangsinsolvenz von Blockport BV durch ein niederländisches Gericht erwähnt wurde. Die Website des Unternehmens ist jedoch weiterhin erreichbar.
Das Unternehmen verfügte bereits über eine Soft Cap von rund 1,1 Millionen US-Dollar, was im Allgemeinen als ausreichend für die Erbringung von Finanzdienstleistungen im EU-Raum angesehen wird. Der CPO, Sebastian Lichter, merkte jedoch an, dass eine drastische Reduzierung des Umfangs erforderlich sei, um einen langfristigen Geschäftsplan für das Unternehmen aufrechtzuerhalten.
Lichter erwähnte, dass der Umfang, in dem das Unternehmen tätig werden wollte, mit den verfügbaren Mitteln schlichtweg nicht zu erreichen sei. Daher werde man für eine zukünftige,tronRückkehr auf den Markt eine Reduzierung des Angebots vornehmen.
Obwohl das Unternehmen offiziell für insolvent erklärt wurde, erwähnte Lichter, dass die bestehende Kundschaft der Plattform überwiegend positiv gegenüberstand. Er fügte hinzu, dass dieses positive Feedback dem Unternehmen Anlass gebe, einen Neustart der Plattform in kleinerem und besser überschaubarem Umfang zu versuchen.
Die Insolvenz von Krypto-Unternehmen ist für die Blockchain-Community nichts Neues. Cryptopia musste 2019 als erstes Unternehmen aufgrund des Marktdrucks Konkurs anmelden. Nur die größten Player wie Binance , OKEx und Coinbase konnten den Krypto-Winter überstehen, während kleinere Börsen aufgrund fallender Kurse und steigender Kosten vom Markt verschwanden.
Blockport-Insolvenz