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Analysten zufolge wollen Konkurrenten wie Huawei von der US-Chipkontrolle cash

In diesem Beitrag:

  • Halbleiteranalysten vertreten die Ansicht, dass die US-Exportbeschränkungen chinesischen Unternehmen den Weg ebnen.
  • Unternehmen wie Huawei arbeiten bereits an Alternativen zu Nvidia-Chips.
  • Chinesische Unternehmen benötigen jedoch möglicherweise Zeit, um die Lücke zu schließen.

Analysten der Halbleiterindustrie gehen davon aus, dass KI-Chiphersteller wie Huawei enorm profitieren werden, da die USA die Kontrollen für Nvidias Verkäufe nach China verschärfen.

Die Konkurrenten von Nvidia in China scheinen die Lücke zu füllen, da das Land angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen auch bestrebt ist, die übermäßige Abhängigkeit von US-amerikanischen KI-Produkten und -Dienstleistungen zu begrenzen.

Huawei hat nun die Chance, die Lücke zu füllen

Dies geschieht, nachdem das US-Handelsministerium bekannt gab , dass für Nvidias H20-Grafikprozessoren sowie für weitere Chips von AMD nun Exportlizenzen erforderlich sein werden. Dies, obwohl die H20-GPUs so konzipiert waren, dass sie den bisherigen Beschränkungen entsprachen.

Aufgrund der neuen Anforderungen hat der Chiphersteller seine GPU-Exporte bereits vorerst gestoppt, was zu einer Belastung von rund 5,5 Milliarden US-Dollar im laufenden Quartal geführt hat.

Während Nvidia diesen Verlust hinnehmen muss, ist in China nicht alles düster, denn dies dürfte ein großer Gewinn für die heimischen Hersteller sein, gerade in einer Zeit, in der diese auch Alternativen zu Nvidia-Chips in Betracht ziehen.

„Es gibt mehrere lokale chinesische Unternehmen, die Chips herstellen, um mit Nvidia zu konkurrieren.“

~ Brady Wang, stellvertretender Direktor bei Counterpoint Research

Laut Wang haben diese lokalen Wettbewerber nun größere Möglichkeiten, ihre Lösungen zu verbessern, während gleichzeitig die Nachfrage nach ihren GPUs steigen wird.

Zu den weiteren chinesischen Chipherstellern gehört Cambricon Technologies, ein Unternehmen, das sich teilweise in Staatsbesitz befindet und börsennotiert ist.

Die Aktien von Cambricon, einem Hersteller von Grafikprozessoren (GPUs), stiegen in den letzten fünf Handelstagen um über 10 %, nachdem Neuigkeiten zu den neuesten Nvidia-Controllern bekannt wurden. Cambricon verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten einen Kursanstieg von über 400 %.

Siehe auch:  Google muss jährliche Anpassung der Standard-Such- und KI-App- Verträge trac

Huawei gehört zu den von den USA auf die schwarze Liste gesetzten Unternehmen und arbeitet bereits an der Entwicklung von Alternativen zu den Nvidia-Chips.

Huawei dürfte in China die Führung übernehmen und die Lücke füllen

Seit seiner Aufnahme auf die schwarze Liste Huawei laut Analysten als führender Akteur im chinesischen KI-Wettlauf positioniert, um mit Nvidia zu konkurrieren.

Laut einem aktuellen Bericht desdent Halbleiterforschungsunternehmens SemiAnalysis hinkt Huawei bei der Entwicklung von Chips zwar „eine Generation hinterher“, doch der Technologiekonzern sorgt mit der Hardware, die diese Chips verwendet, für Furore.

Das Unternehmen arbeitet außerdem an seiner Ascend 910 GPU-Serie, wobei das neueste Modell die Ascend 910C ist. Berichten zufolge plant das Unternehmen bereits im nächsten Monat mit der Massenlieferung der GPUs an chinesische Kunden zu beginnen und damit Nvidias Markt anzugreifen.

„Da Nvidias H20 und andere fortschrittliche GPUs eingeschränkt sind, gewinnen einheimische Alternativen wie Huaweis Ascend-Serie trac“, sagte Doug O'Laughlin, Branchenanalyst bei SemiAnalysis.

„Obwohl es noch Lücken in der Software-Reife und der allgemeinen Ökosystembereitschaft gibt, holt die Hardware-Leistung schnell auf.“

~ O'Laughlin, Branchenanalyst bei SemiAnalysis

Einige Branchenbeobachter haben zudem darauf hingewiesen, dass Exportkontrollen auch Chinas Fähigkeit beeinträchtigt haben, fortschrittliche GPUs in dem Umfang zu produzieren, wie es Nvidia über seinen Partner TSMC , den weltweit größten trac -Hersteller, kann.

„Huawei hat sich als wettbewerbsfähiger Fabless-Chipdesigner erwiesen … aber sie haben Schwierigkeiten, genügend Zulieferungen von ihren Foundries zu erhalten“, sagte Phelix Lee, ein auf Halbleiter spezialisierter Aktienanalyst von Moningstar.

Siehe auch  Nvidias Kursrückgang – Die Hintergründe verstehen und Spekulationen über einen Aktiensplit

TSMC hat die US-Handelsbeschränkungen gegen Huawei sowie den Verkauf fortschrittlicher Chips nach China eingehalten, da seine Anlagen US-Technologie enthalten. Infolgedessen sind chinesische Unternehmen zunehmend auf inländische Auftragsfertiger wie Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) angewiesen.

Allerdings unterliegt SMIC auch eigenen Exportkontrollen, die das Unternehmen daran hindern, einige der weltweit fortschrittlichsten Anlagen zur Chipherstellung zu erhalten.

Unter diesen Umständen wartet der Markt gespannt darauf, ob China die Nachfrage nach H2O-GPU-Alternativen für den Inlandsmarkt in absehbarer Zeit decken kann.

Lee ist der Ansicht, dass das Land dank Lagerbeständen und früheren Exportausnahmen und -schlupflöchern in der Zwischenzeit überleben kann. Chinesische Unternehmen sollen im ersten Quartal Bestellungen für H2O-Serverchips im Wert von mindestens 16 Milliarden US-Dollar aufgegeben haben.

Die Schließung der Lücke der H20-GPU dürfte daher kurz- bis mittelfristig kein Problem darstellen.

„Ich glaube, die Auswirkungen der Kontrollen sind begrenzt… Mittel- bis längerfristig wird es vom Fortschritt der lokalen GPU-Entwicklung abhängen“, sagte Wang.

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