Griechenland kämpft mit Krypto-Steuerkopfschmerzen angesichts steigender Akzeptanz

- Die wachsende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte in Griechenland wird vor allem von jungen Menschen um die 30 vorangetrieben.
- Das Land verfügt über keinen klaren regulatorischen und steuerrechtlichen Rahmen für diesen Sektor.
- Das Land hat ein Gremium eingesetzt, das Empfehlungen erarbeiten soll, um den Bereich der Kryptowährungen, die Besteuerung und die Überwachung des Sektors klar zu definieren.
Behörden und Investoren in Griechenland haben Bedenken wegen des Fehlens klarer regulatorischer und steuerlicher Rahmenbedingungen für Kryptowährungen geäußert. Ihre Bedenken äußern sich, während die Akzeptanz digitaler Assets in dem Land neue Höhen erreicht.
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Griechenland hat kürzlich einen Schub in der Krypto-Akzeptanz erlebt. Das Wachstum der Akzeptanz digitaler Assets wurde von jungen Erwachsenen vorangetrieben, insbesondere solchen um die 30. Das Interesse Griechenlands an digitalen Assets wuchs seit der Finanzkrise, die 2009 begann.
Griechenland setzt September-Frist für Empfehlungen
Laut Statista wird die Krypto-Dringlichkeit in Griechenland bis Ende 2024 voraussichtlich 61 % erreichen, während die Anzahl der Nutzer bis 2025 etwa 6 Millionen betragen sollte. Da der Prozentsatz der Bevölkerung, der Krypto hält, wächst, haben die griechischen Behörden begonnen, zusammenzukommen, damit das Land Aktivitäten im Rahmen enthalten und auch die Vorteile dieser digitalen Assets voll nutzen kann.
Eigener Aussage zufolge verfügt Griechenland nicht über einen angemessenen Rechtsrahmen zur Regulierung der wachsenden Branche. Steuerbehörden sind besorgt darüber, dass Investoren ihre Gewinne herunterspielen, während andere ihre Einnahmen überhaupt nicht melden.
Laut Greek City Times erkennt das Land Kryptowährungen nicht vollständig und offiziell an, was eine „gesetzliche Lücke“ hinterlässt, die einige Investoren ausnutzen.
Als Teil der Bemühungen, die schwierigen Fragen rund um die Nutzung digitaler Assets anzugehen, hat das Land ein spezielles Komitee eingerichtet, das derzeit Empfehlungen für das Ministerium für nationale Wirtschaft und Finanzen ausarbeitet. Die Empfehlungen sollen Kryptowährungen, Besteuerung und Überwachung des Sektors klar umreißen.
Griechenland plant eine 15% Steuerquote für Krypto-Gewinne
Der Bericht der Greek City Times behauptet, dass Quellen, die nah an den Entwicklungen sind, angedeutet haben, dass das Land plant, Krypto-Gewinne als „Kapitalgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren“ zu klassifizieren. Daher unterliegen sie einer Steuerquote von 15 %. Laut dem Bericht wird diese Gesetzgebung ein bedeutender Schritt zur Regulierung des Krypto-Sektors sein, der im Land exponentielles Wachstum erlebt.
Derzeit wird das Krypto-Steuersystem nicht im Einkommensteuergesetz des Landes erwähnt, obwohl Richtlinien der unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen nahelegen, dass Gewinne aus Bitcoin-Transaktionen „einkommensteuerpflichtig sein könnten.“
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Mit einem klaren regulatorischen Rahmen kann das Land Investoren Klarheit bieten, während die Behörden den Sektor effektiv besteuern und die „bestehende Steuerlücke“ schließen.
Griechenland ist nicht das einzige Land, das an einem Steuerrahmen für seinen Krypto-Sektor arbeitet. Obwohl die Einführung der Krypto-Steuer verzögert und verschoben wurde, arbeitet auch Südkorea an einem Rahmen zur Besteuerung von Krypto-Handelsgewinnen. Die Besteuerung von Krypto-Gewinnen sollte am 1. Januar 2025 in Kraft treten, aber das Land hat vorgeschlagen, sie um drei Jahre zu verschieben.
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Enacy Mapakame
Enacy Mapakame ist Journalistin mit über 10 Jahren Erfahrung in den Bereichen Wirtschafts- und Finanznachrichten. Sie berichtet über Kapitalmärkte und aufstrebende Technologien – das Metaverse, KI und Kryptowährungen. Enacy besitzt einen Bachelor of Science (BSc) im Fachbereich Medien- und Gesellschaftsstudien mit Auszeichnung.















