Das chinesische KI-Startup DeepSeek hat unbeabsichtigt seinen gesamten Bestand an sensiblen Daten offengelegt, da eine Online-Sicherheitslücke vom Cybersicherheitsunternehmen Wiz entdeckt wurde.
Wiz teilte in einem Blogbeitrag , dass DeepSeek-Server mehr als eine Million Zeilen ungeschützter Daten, Anwendungsschlüssel und vom Benutzer initiierte Eingabeaufforderungen offengelegt hätten, die an den kostenlosen KI-Assistenten des Unternehmens gesendet wurden.
Nach einer Benachrichtigung von Wiz' Technologiechef Ami Luttwak an DeepSeek wurden Maßnahmen zum Schutz der sensiblen Daten eingeleitet. Gegenüber erklärte , die Daten seien innerhalb von „weniger als einer Stunde“ von den Servern verschwunden. Er fügte hinzu: „Sie waren so leicht zu finden, dass wir glauben, nicht die Einzigen zu sein, denen das aufgefallen ist.“
DeepSeek hat sich zu diesem Thema noch nicht geäußert. Nach der Einführung seines virtuellen Assistenten sorgte die hohe Mobilität des Startups in China für Begeisterung, löste aber in den USA Sturm der Entrüstung
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