Die Sammelklage von Cryptsy-Nutzern gegen Coinbase wurde mit einer Zahlung von 1 Million US-Dollar beigelegt

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Die Sammelklage gegen Coinbase wurde mit einer Zahlung von einer Million US-Dollar (1 Mio. USD) beigelegt. Nutzer von Cryptsy, einer ehemaligen Kryptowährungsbörse, hatten die Klage gegen Coinbase eingereicht. Im Zusammenhang damit standen die Übernahme von Cryptsy und die Nichterfüllung einiger Dienste.
Laut offiziellen Dokumenten hat die Kryptowährungsbörse Coinbase die Sammelklage für rund eine Million US-Dollar (1 Mio. USD) beigelegt. Der Betrag wird auf ein Treuhandkonto eines Beauftragten überwiesen, der auch andere Sammelklagen im Zusammenhang mit Cryptsy bearbeitet. Für die Cryptsy-Nutzer scheint die Angelegenheit damit vorerst erledigt zu sein. Die beteiligten Anwälte haben in einem anderen Cryptsy-Verfahren bereits rund 11.325 Bitcoin(BTC) erhalten.
Die Sammelklage gegen Coinbase ist erst der Anfang
Opfer von Cryptsy haben eine Webseite , um anderen Cryptsy-Nutzern eine Plattform zu bieten. Jeder, der vor 2015 Cryptsy-Nutzer war, kann der Webseite beitreten. Dort erhalten sie Informationen zur Einreichung einer Klage gegen Coinbase.
Die aktuelle Sammelklage gegen Coinbase beendet einen dreijährigen Rechtsstreit, der beinahe vor Gericht geendet hätte. Die nächste Anhörung ist für den 17. April 2020 angesetzt. Dort wird die vorläufige Vergleichsvereinbarung genehmigt oder gegebenenfalls angepasst. Der benannte Klägervertreter, Brandon Leidel, erhält für seinen Beitrag zum Fall 2.500 US-Dollar. 2016 hatte er Klage gegen den CEO von Cryptsy, Paul Vernon, eingereicht und ihm vorgeworfen, über viele Jahre hinweg Millionen von Dollar an Kundengeldern der Kryptobörse gewaschen zu haben.
Die Anwaltskanzleien Wites und Silver Miller waren ursprünglich als Anwälte der Klägerseite in diesem Fall benannt. Laut Marc Wites war der Fall „schwierig“ und erforderte beträchtliches juristisches Fachwissen. In Fällen, in denen Unternehmen zahlungsunfähig geworden sind und die Eigentümer geflohen sind, übernehmen die meisten Anwaltskanzleien keine Klage, wenn es nicht um erhebliche Summen geht. Wir konnten jedoch für viele Opfer eine Entschädigung erreichen und anderen im Rahmen der Coinbase -Sammelklage maßgeblich helfen
Titelbild von Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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