Bitcoin hat eine Sharpe-Ratio von über 1, sagt PlanB

PlanB, der bekannte Bitcoin Experte, behauptet, dass die Bitcoin Sharpe über eins liegt. Dies ist im Kryptobereich eine Seltenheit. Laut PlanB ist Bitcoin die einzige digitale Anlageklasse mit dieser Eigenschaft. Die Bitcoin Sharpe-Ratio defidie steigende Rendite aufgrund der erhöhten Volatilität, die beim Halten einer risikoreichen Anlageklasse auftritt.
Die ewige Debatte um Risiko und Rendite dreht sich um solche Kennzahlen. Die Bitcoin ist von Bedeutung, da die meisten Anleger auf solch einfache statistische Daten zurückgreifen, um die Rendite eines Vermögenswerts einzuschätzen. PlanB argumentiert, dass sich die Sharpe-Ratio für BTC so stark verbessert hat, dass Bitcoin als lohnende Investition eingestuft werden kann.
Die Sharpe-Ratio Bitcoin verstehen: Was sie bedeutet
Bitcoin lässt sich besser verstehen, wenn man zwei Vermögenswerte über einen bestimmten Zeitraum vergleicht: einen mit minimalem Risiko und einen mit erheblichem Risiko. Beispielsweise kann eine US-Staatsanleihe als risikofreier Vermögenswert betrachtet werden, da sie durch die hohe Vertrauenswürdigkeit der US-Regierung abgesichert ist.
Die Sharpe-Ratio ist die Differenz zwischen den Renditen volatiler, renditestarker Anlagen und risikofreier, renditeschwacher Anlagen wie beispielsweise US-Staatsanleihen. PlanB hat diese Renditedifferenz berechnet und festgestellt, dass die Sharpe-Ratio Bitcoin über eins liegt. Diese Differenz spiegelt jedoch nicht die Volatilität der Anlage selbst wider, sondern lediglich die von einer bestimmten Anlage erzielten Renditen.
PlanB fügt hinzu, dass Bitcoin sich deutlich besser entwickelt habe als die FAANG-Aktien, die im letzten Jahrzehnt bei Anlegern besonders beliebt waren. Überraschend ist jedoch, dass er bei der Berechnung seiner Bitcoin -Sharpe-Ratio die Bitcoin. Er bezog die Kursdiagramme aus dem Zeitraum von 2009 bis 2012 nicht in seine Berechnungen ein.
Nassim Nicholas Taleb, Autor des berühmten Buches „Der Schwarze Schwan“, stimmt Plan B nicht ganz zu. Er behauptet, der Begriff Bitcoin Sharpe Ratio“ existiere gar nicht. Bitcoin und Sharpe Ratio korrelieren seiner Meinung nach in keiner Weise, da die beiden in keinerlei Zusammenhang stünden.
Titelbild von Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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