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Das australische CBDC erscheint derzeit unnötig, sagt die Reserve Bank of Australia

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Das australische CBDC scheint derzeit unnötig, sagt die Reserve Bank of Australia

Während sich zahlreiche Nationen um die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) bemühen, hat die australische Zentralbank die Möglichkeit einer solchen Währung abgelehnt. Die Reserve Bank of Australia erklärte in einem Zahlungsbericht, dass sie es angesichts der guten Performance des australischen Dollars nicht eilig habe, eine digitale Zentralbankwährung zu schaffen.

Das Zahlungspapier bekräftigt zudem, dass die Zentralbank die Entwicklungen im Bereich digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) aufmerksam verfolgt. Derzeit sieht die Bank keine unmittelbare Notwendigkeit für die Einführung einer australischen CBDC. Weiter heißt es, das australische Echtzeit-Zahlungssystem funktioniere hervorragend und erfülle die aktuellen Anforderungen der australischen Finanzakteure. Daher bestehe kein Bedarf für eine australische CBDC.

Eine australische CBDC ist nicht erforderlich.

Die australische Zentralbank (Reserve Bank of Australia) erklärt weiter, dass cash im Alltag landesweit rückläufig ist. Australier steigen immer stärker auf digitale Zahlungsmethoden um, und Transaktionen mit Banknoten sind nicht mehr so ​​beliebt. Die Nachfrage nach Banknoten stieg während der COVID-19-Pandemie vorübergehend an, und die Zentralbank hat diese Herausforderung erfolgreich gemeistert.

In dem Zahlungsdokument wird erwähnt, dass die Bank die wichtigsten Entwicklungen im Bereich digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) weltweit aufmerksam verfolgt. Sie untersucht CBDC-Projekte, die in China, Kanada und Schweden initiiert wurden, aus Forschungsperspektive.

In Schweden stellt die australische Zentralbank fest, dass cash in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen sind. Daher sei es gerechtfertigt gewesen, dass die Riksbank die Einführung der elektronischen Krone (e-Krona) prüft. Die kanadische Zentralbank forscht ebenfalls an digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), um für alle Eventualitäten im Finanzsektor gerüstet zu sein.

RBA untersucht globale CBDC-Projekte

Der Artikel beleuchtet zudem Facebooks Libra und zeigt auf, warum das Projekt trotz massiver technischer Unterstützung noch nicht realisiert wurde. Er verfolgt die Entwicklungen rund um Libra, um zu untersuchen, wie das Projekt in verschiedenen Ländern die erforderlichen Genehmigungen und regulatorischen Vorgaben erhält.

Die RBA hat auch das bisher aufwendigste CBDC-Projekt, den chinesischen digitalen Yuan, untersucht. Laut RBA befindet sich das Projekt derzeit in der Testphase, und die chinesische Regierung bewirbt die digitale Währung über die Wallets WeChat und Alipay.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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