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Die Wall Street wird durch die Deregulierung des Bankensektors voraussichtlich 2,6 Billionen Dollar an Kreditkapazität gewinnen

In diesem Beitrag:

  • Die Wall-Street-Banken werden voraussichtlich 2,6 Billionen Dollar an neuer Kreditkapazität hinzugewinnen, nachdem die US-Regulierungsbehörden die Kapitalvorschriften gelockert haben.

  • Der Deregulierungsplan der Trump-Regierung wird 140 Milliarden Dollar an Kapital freisetzen und die Gewinne der Großbanken steigern.

  • JPMorgan Chase könnte 39 Milliarden Dollar freisetzen, den Gewinn je Aktie um 31 % und die Eigenkapitalrendite um 7 % steigern.

Die Wall Street steht vor einem historischen Aufschwung. Neue Erkenntnisse von Alvarez & Marsal zeigen, dass die Deregulierungsoffensive der Trump-Regierung US-Banken fast 2,6 Billionen Dollar an neuen Kreditmöglichkeiten eröffnen wird.

Die Rücknahme der nach der Finanzkrise eingeführten Kapitalvorschriften, die nach der Großen Rezession 2008 entworfen wurden, dürfte 140 Milliarden Dollar an gebundenem Kapital für Amerikas größte Kreditgeber freisetzen und Druck auf die Regulierungsbehörden in Europa und Asien ausüben, ihre eigenen Grenzwerte zu überdenken.

Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus vor neun Monaten haben US-Regulierungsbehörden die Beschränkungen gelockert, die Banken einst zur Bildung hoher Verlustpuffer zwangen. Die aktualisierten Regeln stärken die Position vieler Wall-Street-Giganten und ermöglichen es ihnen, mehr Kapital in KI, Rechenzentren und Energieinfrastruktur zu investieren und gleichzeitig die Aktionärsausschüttungen zu erhöhen.

Die Kehrtwende in der Finanzpolitik wird den größten Finanzinstituten weitaus mehr zugutekommen als den Regionalbanken, die mit Kreditkosten und Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben.

Trumps Deregulierungsoffensive setzt massive Kreditkraft frei

Fernando de la Mora, Co-Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen bei Alvarez & Marsal, sagte, Trump leite „eine große Deregulierungswelle ein, die enorme Kapazitäten freisetzt und einen massiven wirtschaftlichen Aufschwung sowie steigende Gewinne mit sich bringen wird.“

Die Daten des Beratungsunternehmens zeigen eine Senkung der Kernkapitalanforderungen (Tier-1-Kapital) für US-Banken um 14 %. Diese Regel legt fest, wie viel Eigenkapital zur Deckung von Verlusten vorgehalten werden muss. Allein diese Reduzierung könnte den Gewinn je Aktie um 35 % und die Eigenkapitalrendite um 6 % steigern und Banken so helfen, ihr Kreditgeschäft auszuweiten und verstärkt in renditestarke Märkte wie Krypto- und KI-Finanzierungen vorzudringen.

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Der vollständige Bericht beschreibt detailliert, wie sich ähnliche Deregulierungen auf andere Märkte ripple könnten. So wird erwartet, dass Großbritannien die Eigenkapitalanforderungen für Banken um 8 % senkt, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA zu erhalten. Die EU-Regulierungsbehörden verfolgen jedoch einen anderen Weg und planen eine Erhöhung der Anforderungen um 1 %, während in der Schweiz ein noch größerer Anstieg von bis zu 33 % vorgesehen ist. Der Schweizer Vorschlag könnte die UBS nach der Rettung der Credit Suisse dazu zwingen, 26 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital aufzubringen – ein Schritt, der einen weiteren Finanzschock verhindern soll.

„Dies wird den US-Banken zu weiteren Marktanteilsgewinnen verhelfen“, fügte de la Mora hinzu. Britische Banken würden ihre Position halten, während Schweizer und EU-Kreditgeber an Dynamik verlören. Dank gelockerter Beschränkungen und Milliarden freigesetzter Mittel sei die Wall Street in der Lage, ihre globalen Konkurrenten zu überflügeln, da sich das Kräfteverhältnis wieder zugunsten der US-Dominanz verschiebe.

Federal Reserve und Aufsichtsbehörden unterstützen Lockerung der Geldpolitik trotz globaler Bedenken

JPMorgan Chase dürfte am meisten profitieren, da schätzungsweise 39 Milliarden US-Dollar an Kapital aus der Bilanz freigesetzt werden. Dies wird den Gewinn je Aktie um 31 % und die Eigenkapitalrendite um 7 % steigern und dem Unternehmen zusätzliche Flexibilität bei der Kreditvergabe und Investitionen verschaffen. In Washington hat sich Michelle Bowman, die neu ernannte stellvertretende Vorsitzende der Aufsichtsbehörde Federal Reserve, als eine der lautstärksten Befürworterinnen einer Lockerung der Kapitalvorschriften erwiesen. Sie kritisierte die strengen Standards des vergangenen Jahrzehnts und argumentierte, diese hätten die Kreditvergabe in private Kreditmärkte verlagert und das traditionelle Bankgeschäft eingeschränkt.

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Die Aufsichtsbehörden haben bereits Pläne zur Lockerung der Anforderungen an Banken hinsichtlich der Vorhaltung fester Eigenkapitalquoten im Verhältnis zu ihren Gesamtaktiva vorgestellt. Sie beabsichtigen außerdem, die zusätzlichen Kapitalpuffer für die größten Banken anzupassen und die jährlichen Stresstests, die die Risikobereitschaft begrenzen, neu zu gestalten.

Huw van Steenis, stellvertretender Vorsitzender von Oliver Wyman, sagte: „In den USA gibt es einen Investitionsboom, der finanziert werden muss – für KI, Rechenzentren, Energieinfrastruktur und teilweise auch für die Rückverlagerung von Produktionsstätten. Diese Anpassung der Regulierung wird Banken helfen, von dieser Finanzierungswelle zu profitieren.“ Seine Aussage spiegelt die Erwartung des Privatsektors wider, dass die Lockerung der Vorschriften zu einer massiven Kreditausweitung führen wird.

Doch nicht alle sind einverstanden. Christine Lagarde,dent der Europäischen Zentralbank, warnte vor einem „Regulierungsrückgang“, der die Finanzstabilität gefährden könnte. Andrew Bailey, Gouverneur der Bank von England, fügte hinzu, dass die Aufsichtsbehörden bei der Anpassung ihrer Kontrollmechanismen darauf achten müssten, „das Kind mit dem Bade auszuschütten“.

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