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Britische Ladenpreise erreichen 19-Monats-Hoch

In diesem Beitrag:

  • Die Ladenpreise in Großbritannien stiegen im September um 1,4 Prozent – ​​der schnellste Anstieg seit 19 Monaten.
  • Heimwerker- und Gartenartikel verzeichneten die größten Preisanstiege, während einige Schulsachen billiger wurden.
  • Die Einzelhändler machen neue Steuern, höhere Löhne und Änderungen bei der Sozialversicherung für die steigenden Kosten verantwortlich.

Britische Verbraucher müssen an den Kassen tiefer in die Tasche greifen, nachdem die Preisinflation im Einzelhandel auf den höchsten Stand seit 19 Monaten gestiegen ist. Laut Branchenzahlen erhöhten sich die Preise im September um 1,4 Prozent, nach 0,9 Prozent im August.

Der Preisanstieg wurde vor allem durch Heimwerker- und Gartenprodukte getragen, die die größten Zuwächse verzeichneten. Bei einigen Schulartikeln, wie beispielsweise Laptops, sanken die Preise zwar, doch reichte dies nicht aus, um den allgemeinen Kostendruck auszugleichen.

Der BRC erklärte, der Preisanstieg spiegele die gestiegenen Betriebskosten wider. Einzelhändler kämpfen mit Änderungen bei den Lohnsteuern, einer Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge und höheren Lohnkosten.

Helen Dickinson, die Geschäftsführerin des BRC, sagte, die Haushalte hätten bereits jetzt mit Schwierigkeiten zu kämpfen und warnte davor, dass weitere Steuererhöhungen im nächsten Monat im Haushalt die Ladenpreise länger hoch halten würden.

Regierungsentscheidungen treiben die Preise in die Höhe

Nächsten Monat tritt eine neue Verpackungssteuer, die nach Ansicht vieler die Inflation im Einzelhandel nur noch verschärfen wird. Unternehmen argumentieren, dass diese Steuer zusätzlich zu bestehenden Verpflichtungen erhoben wird und Familien letztendlich mehr bezahlen werden.

In einem offenen Brief forderten im vergangenen Monat über 60 Einzelhändler, darunter Tesco und John Lewis, die Regierung auf, die Steuern im Herbsthaushalt nicht weiter zu erhöhen. Sie betonten, dass die stark gestiegenen Kosten die Gewinne schmälern und die Preise für normale Haushalte in die Höhe treiben.

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Einige Unternehmen spüren die Auswirkungen bereits. John Lewis meldete Anfang des Monats steigende Verluste und nannte als Grund zusätzliche Kosten in zweistelliger Millionenhöhe aufgrund von Verpackungsvorschriften und Lohnsteuern. Auch Next Plc warnte vor einem Umsatzrückgang im zweiten Halbjahr, da die Verbraucher weniger ausgeben.

Die neuen Zahlen kommen für die Bank of England (BoE) zu einem heiklen Zeitpunkt. Die politischen Entscheidungsträger debattieren darüber, ob und wann die Zinsen erneut gesenkt werden sollen. Die hartnäckige Inflation erschwert diese Entscheidung zusätzlich.

Die Lebensmittelinflation stabilisierte sich im September bei 4,2 %, nachdem sie sieben Monate lang gestiegen war. Obwohl nach dem turbulenten Jahr ein Hoffnungsschimmer auf Stabilität besteht, bleiben die Preise für viele Erzeuger hoch. Energiekosten, Futtermittel und Arbeitskräfte tragen allesamt zu den gestiegenen Produktionskosten bei. Milchprodukte und Rindfleisch zählen weiterhin zu den teuersten Grundnahrungsmitteln.

Die Preise für Non-Food-Artikel, die über ein Jahr lang rückläufig waren, haben sich nun stabilisiert. Im September sanken sie im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich um 0,1 Prozent – ​​deutlich weniger als in den Vormonaten. Analysten deuten dies als Zeichen dafür, dass die Ära fallender Non-Food-Preise vorbei ist.

Die Entscheidungsträger der Bank of England befürchten, dass anhaltender Preisdruck auch zu höheren Lohnforderungen führen und die Inflation dadurch weitertronkönnte. Dies könnte die Zentralbank veranlassen, die Zinssätze längerfristig höher zu halten, was wiederum Hypothekennehmer und Unternehmen zusätzlich belasten könnte.

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Unsicherheit trübt das goldene Viertel

Der Einzelhandel steht vor dem entscheidenden goldenen Quartal von Oktober bis Dezember, in dem viele den Großteil ihres Jahresgewinns erzielen. Weihnachtseinkäufe, Black-Friday-Angebote und die Ausgaben in der Vorweihnachtszeit bescheren dem Einzelhandel üblicherweise einen kräftigen Schub.

Doch erstmals seit drei Jahren bröckelt das Vertrauen. Familien sehen sich weiterhin mit deutlich höheren Ausgaben für Lebensmittel, Energie und Hypotheken konfrontiert als vor der COVID-19-Pandemie. Haushalte mit geringem Einkommen haben zudem weniger Geld für unnötige Ausgaben.

Branchenanalysten warnen davor, dass Verbraucher vermehrt zu günstigeren Marken greifen oder größere Anschaffungen aufschieben könnten. Es wird erwartet, dass einige, selbst über die Feiertage, bei Geschenken sparen und stattdessen mehr für das Nötigste ausgeben. Einzelhändler befürchten, dadurch auf unverkaufter Ware sitzen zu bleiben und geringere Gewinne zu erzielen – gerade in einer Zeit, in der sie normalerweise auf hohe Umsätze angewiesen sind.

Der Herbsthaushalt ist ein wegweisendes Ereignis. Sollte die Regierung neue Steuern für Einzelhändler einführen oder die bestehenden beibehalten, dürften die Preise hierzulande bis Weihnachten hoch bleiben. Dies wiederum könnte das Verbrauchervertrauen weiter schwächen, gerade jetzt, wo die Geschäfte mit Schlussverkäufen und Sonderangeboten beginnen.

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