Die Regulierung von Kryptowährungen ist für das britische Parlament ein zentrales Anliegen, und seine Abgeordneten warnten kürzlich vor potenziellen Verlusten, die einen Großteil der Einnahmen ausmachen könnten. Der Kryptomarkt wird daher von den Behörden als „Wilder Westen“ bezeichnet.
Der Finanzausschuss des Unterhauses hat die Regierung dringend aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz der Interessen der Anleger zu ergreifen, indem sie mehr Gesetze erlässt und es Anwaltskanzleien ermöglicht, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen, um so Großbritannien zu einem „globalen Zentrum“ für Kryptowährungen zu machen.
Der Finanzausschuss des Unterhauses hat der Finanzaufsichtsbehörde (FCA) empfohlen, die Führung bei der Umwandlung des Kryptomarktes in einen sicheren Hafen zu übernehmen, indem sie den Blockchain-Sektor im Auge behält und Verbesserungen vornimmt, indem sie nicht bei Null anfängt, sondern die bestehenden Vermögenswerte modernisiert, um die Dinge auf den neuesten Stand zu bringen.
Der Bericht des Ausschusses legt nahe, dass solche Maßnahmen das Chaos auf dem Kryptowährungsmarkt wie ein Stück Papier zusammenfalten würden. Darüber hinaus sollten die bestehenden EU-Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und zur Kundenidentifizierung (KYC) in Verbindung mit den FCA-Vorschriften Anwendung finden.
Sollte der Brexit ohne Übergangsphase erfolgen, werden die EU-Regeln vorrangig in britisches Recht übernommen – ohne Wenn und Aber. Abschließend schlugen die Abgeordneten vor, die rechtliche Grundlage für die FCA zu stärken, damit diese Kryptoaktien und ICO-Unternehmen effizienter regulieren kann.
Crypto UK, der Dachverband der führenden Krypto-Gruppen Großbritanniens, traf sich im Mai mit dem Finanzausschuss des Unterhauses, um das Kryptogeschäft zu legitimieren.
Krypto-Regulierungen im Vereinigten Königreich