Der Start von ICOs in Frankreich steht kurz bevor, da die französische Regierung den Vorschlag der französischen Finanzmarktaufsicht AMF angenommen hat. Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire twitterte zudem, dass die Regierung Investoren und Unternehmen, die einen ICO durchführen möchten – der im März dem Kabinett vorgelegt wurde –, durch entsprechende Maßnahmen absichert.
Aus Sicherheitsgründen hat das französische Ministerium einige Regeln vorgeschlagen. Unternehmen, die ein ICO durchführen möchten, müssen ein Visum beantragen und dem Ministerium ihre Whitepaper zur Prüfung vorlegen. Das Whitepaper sollte wichtige Klauseln wie Projektdetails, Token-Rechte, Regeln und Vorschriften für den Fall von Problemen sowie die Gründe für die Kapitalbeschaffung per ICO enthalten.
Ausländischen Unternehmen ist es nicht gestattet, weitere Projekte in Frankreich zu akquirieren, daher sind sie von der Visumpflicht befreit. Durch neue ICOs können Dienstleistungen von Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Anspruch genommen werden. Deren Dienste wurden zuvor aufgrund der hohen Unsicherheit in diesem Sektor nicht genutzt.
Blockchain.io hat Unternehmen die Genehmigung erteilt, ihre ICOs auf seinem Netzwerk zu starten. Blockchain.io plant jedoch, in den kommenden Tagen einen eigenen ICO durchzuführen. Die Genehmigung der französischen Finanzmarktaufsicht AMF für ICOs wird Blockchain.io in Kürze erhalten. Pierre Noizat, CEO, erklärte, dass das französische Ministerium Frankreich als ICO-Zentrum etablieren und den Markt dominieren wolle.
Dies erklärt möglicherweise, warum die französische Regierung neue Krypto-Investoren und Blockchain-Experten anspricht. Das Ministerium hat eine Sonderkommission zur Regulierung von Krypto-Blockchains eingerichtet. Zudem wurde Bitcoin Steuersatz auf 19 Prozent gesenkt, um Investoren und Unternehmertrac.
Die französische Regierung zeigt großes Interesse an Blockchain-Technologie und Kryptowährungen.
Frankreich ICO Hauptstadt