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Berichten zufolge ergreifen die Gründer von Ubisoft mutige Maßnahmen, um das Unternehmen zu stabilisieren

VonNoor BazmiNoor Bazmi
Lesezeit: 2 Minuten,
Berichten zufolge ergreifen die Gründer von Ubisoft mutige Maßnahmen, um das Unternehmen zu stabilisieren.
  • Die Gründerfamilie von Ubisoft, Guillemot und Tencent erwägt, das Unternehmen in Privatbesitz umzuwandeln.
  • Ubisoft erwägt angesichts des Aktienkurssturzes einen Komplettverkauf
  • Die Aktien von Ubisoft sind seit den jüngsten Überlegungen in Paris gestiegen

 

Die Gründerfamilie von Ubisoft, Guillemot, und der Anteilseigner Tencent erwägen, das Unternehmen in Privatbesitz umzuwandeln. Dieser Schritt soll das Unternehmen angesichts von Flops und sinkenden Marktanteilen stabilisieren. 

Laut Bloombergerwägen die Gründer und Tencent neben dem Kauf selbst noch weitere Optionen, um die Verluste des Unternehmens zu begrenzen.

Die Personen, die diese Informationen weitergegeben haben, baten um Anonymität, während sich die Vertreter des Unternehmens zu diesem Thema nicht geäußert haben.

Die Ubisoft-Aktie ist in diesem Jahr um 40 % gefallen. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt aktuell 2 Milliarden US-Dollar. Die Gründer halten etwas mehr als 20 % der Anteile, während Tencent laut Geschäftsbericht lediglich 9 % der Aktien besitzt.

Ubisoft erwägt angesichts des Aktienkurssturzes einen Komplettverkauf

Im September gab Ubisoft schwächere Verkaufszahlen als erwartet bekannt. Zusätzlich zum Flop verschob das Unternehmen Assassin's Creed Shadows auf das nächste Jahr. Infolgedessen fielen die Aktien des Unternehmens auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren.

Berichten zufolge haben andere Minderheitsaktionäre wie AJ ​​Investments angesichts des Aktienkurseinbruchs vorgeschlagen, das Unternehmen an einen Investor zu verkaufen, um strategische Veränderungen vorzunehmen.

Diese Gespräche befinden sich jedoch noch in einem frühen Stadium. Die Guillemot-Brüder prüfen gemeinsam mit dem chinesischen Technologieunternehmen auch andere Optionen.

Die Aktien des Unternehmens sind seit den jüngsten Überlegungen gestiegen

Bloomberg berichtete am Freitag außerdem, dass die Ubisoft-Aktien in Paris um 33 % gestiegen sind. Dies ist eine Folge der anhaltenden Überlegungen zur Privatisierung des Unternehmens. Die Investoren zeigen offenbar Interesse und glauben, dass das Unternehmen durch strategische Änderungen überleben kann.

Marktübersicht der vergangenen Woche von Ubisoft
Marktübersicht von Ubisoft, Quelle: Google Finance

Im Jahr 2022 zeigten Beteiligungsgesellschaften wie Blackstone Inc. und KKR & Co. Interesse an möglichen Geboten für Ubisoft. Dies geschah zu einer Zeit, als in der Spielebranche zahlreiche bedeutende Transaktionen stattfanden.

Um diese Investoren fernzuhalten, ging die Gründerfamilie noch im selben Jahr eine Partnerschaft mit Tancent ein. Die gesamten Anteile (49,9 %) wurden vom Technologieunternehmen Guillemot Brothers aufgekauft, während Ubisoft selbst 10 % der Anteile behielt.

Die Vereinbarung verpflichtete Tancent außerdem dazu, die Aktien fünf Jahre lang nicht zu verkaufen, damit die Familie sie bei der ersten Gelegenheit zurückkaufen konnte.

Yves Guillemot, der Vorsitzende des Unternehmens, sagte letztes Jahr, dass sie weiterhin die Kontrolle über das Unternehmen behalten und weiterhin mit wem sie wollen zusammenarbeiten können.

 

 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Noor Bazmi

Noor Bazmi

Noor Bazmi ist Mitglied des Cryptopolitan -Nachrichtenteams und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften. Sie berichtet über Blockchain, Kryptowährungen, künstliche Intelligenz, Big Tech, den Markt für Elektrofahrzeuge, die Weltwirtschaft und politische Kurswechsel. Um ein internationales Publikum zu erreichen, absolviert sie derzeit ein Marketingstudium.

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