Ausschuss des US-Repräsentantenhauses treibt Gesetzesvorlage zur Verhinderung von CBDCs voran

Ausschuss des US-Repräsentantenhauses bringt Gesetzesentwurf zur Eindämmung digitaler Zentralbankwährungen voran
- Der Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses treibt zwei Gesetzesentwürfe voran, um zu verhindern, dass die Federal Reserve ohne Zustimmung des Kongresses eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) herausgibt.
- Das Thema hat sich zu einer kontroversen Frage entwickelt, die sogar indentEingang gefunden hat. Kandidaten wie Robert F. Kennedy Jr. und Ron DeSantis lehnen eine CBDC aufgrund von Bedenken hinsichtlich der finanziellen Privatsphäre ab.
- Trotz der gesetzgeberischen Bestrebungen gegen CBDCs brachte der Abgeordnete Stephen Lynch (D-Mass.) einen Gesetzentwurf zur Einführung eines Pilotprogramms für digitale Dollar erneut ein, was die anhaltende Debatte und die Spaltung unter den Gesetzgebern verdeutlicht.
Der Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses unter dem Vorsitz von Patrick McHenry arbeitet an zwei Gesetzesentwürfen, die verhindern sollen, dass die Federal Reserve ohne Zustimmung des Kongresses eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) herausgibt.
Der erste Gesetzentwurf, bekannt als „Digital Dollar Pilot Prevention Act“ oder HR 3712, wurde eingebracht . Dieses Gesetz würde die Federal Reserve verpflichten, vor der Durchführung von Pilotprojekten zur Erprobung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Die Beratungen zu diesen Gesetzentwürfen finden am 20. September statt – ein entscheidender Schritt, bevor die Gesetzesvorlage dem Repräsentantenhaus zur Abstimmung vorgelegt wird.
Die US-Notenbank (Federal Reserve) hat noch keine Entscheidung über die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) getroffen, besetzt aber bereits Stellen für technische Fachkräfte im Rahmen eines potenziellen CBDC-Projekts. Dies deutet darauf hin, dass das Konzept eines digitalen Dollars weiterhin diskutiert wird. Der zweite Gesetzentwurf ist eine Änderung des Federal Reserve Act, die es den Federal Reserve Banken untersagen würde, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen direkt an Privatpersonen anzubieten und den Einsatz von CBDCs für die Geldpolitik einzuschränken.
Politische Kontroversen und Bedenken hinsichtlich des finanziellen Datenschutzes
Das Thema des digitalen Dollars hat sich zu einem kontroversen Streitpunkt entwickelt und ist sogar indentangekommen. Die Kandidaten Robert F. Kennedy Jr. und Ron DeSantis haben sich öffentlich gegen die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ausgesprochen und Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes geäußert. Befürworter wie der Abgeordnete Stephen Lynch (Demokrat aus Massachusetts) argumentieren hingegen, dass eine CBDC dazu beitragen würde, die globale Bedeutung des US-Dollars zu erhalten und die Akzeptanz von Kryptowährungen zu steigern.
Der hochrangige Demokrat brachte am vergangenen Donnerstag erneut einen Gesetzentwurf ein, der ein Pilotprogramm für einen digitalen Dollar vorsieht, der nicht von der Zentralbank ausgegeben werden soll. Sein „ECASH Act“ zielt auf eine bessere finanzielle Inklusion ab und würde eine mögliche, von der Fed ausgegebene digitale Zentralbankwährung (CBDC) ergänzen.
In einer Stellungnahme zu seinem Gesetzentwurf sagte Lynch: „Da sich digitale Zahlungs- und Währungstechnologien weiterhin rasant ausbreiten und Russland, China und fast 130 Länder weltweit bereits an irgendeiner Form von digitaler Zentralbankwährung forschen und diese einführen, ist es absolut entscheidend, dass die USA eine weltweit führende Rolle bei der Entwicklung und Regulierung digitaler Währungen einnehmen.“
Sein Vorschlag stößt jedoch auf heftigen Widerstand von republikanischen Abgeordneten, darunter Alex Mooney (Republikaner aus Virginia). Auch Tom Emmer (Republikaner aus Minnesota), ein weiterer lautstarker Kritiker, bezeichnete eine staatlich ausgegebene digitale Zentralbankwährung gar als „Überwachungsinstrument nach Art der KPCh“.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses Gesetzesvorhaben vorantreibt, die die Zukunft digitaler Währungen in den Vereinigten Staaten maßgeblich beeinflussen könnten. Obwohl die Federal Reserve noch keine offizielle Entscheidung zur Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) getroffen hat, deuten die Gesetzesinitiativen auf eine wachsende Besorgnis der Abgeordneten hinsichtlich der Folgen eines solchen Schrittes hin.
Die Debatte hat sogardenterreicht und spiegelt damit die kontroverse Natur des Themas wider. Im Vorfeld der Beratungen bleibt abzuwarten, wie diese Gesetzesinitiativen die Zukunft digitaler Währungen in den USA prägen werden.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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