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Wird die Tesla-Blase die Bitcoin Katastrophe von 2018 wiederholen?

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Wird die Tesla-Blase eine ähnliche Bitcoin Katastrophe auslösen?

Während Tech-Aktien boomen, bereitet eine mögliche Tesla-Blase Anlegern schlaflose Nächte. Sowohl Tesla als auch SpaceX, gegründet von Elon Musk, bergen ein immenses Potenzial, die Welt zu verändern. Doch der Aktienmarkt interpretiert Finanzjargon auf seine eigene Art und Weise, um den Wert einer Aktie zu defi.

Die aktuelle Bewertung und Volatilität von Elon Musks Tech-Giganten Tesla deutet auf eine rasche Blasenbildung hin – ganz ähnlich wie beim Bitcoin -Szenario 2017. Und jeder Krypto-Enthusiast weiß, wie diese Geschichte ausging. Analyst Julian Bridgen sagt, dass die Tesla-Blase nachahmt Bitcoinund Anleger ihre Lektion bald auf die harte Tour lernen werden.

Investoren ignorieren die drohende Tesla-Blase

Im Jahr 2017 stieg Bitcoin Kurs von 1.000 US-Dollar auf fast 20.000 US-Dollar. Es handelte sich um eine sich anbahnende Blase, doch Krypto-Investoren investierten unaufhörlich. Im Februar 2018 platzte die Bitcoin Blase dann mit voller Wucht. Ende 2018 fiel der Bitcoin Kurs auf 3.500 US-Dollar, was einen Großteil des Anlegerkapitals vernichtete und viele in tiefe Verzweiflung stürzte.

Nun scheint es, als würde die Tesla-Blase denselben Weg einschlagen wie Bitcoin im Jahr 2018. Die Warnsignale werden oft von vielen positiven Entwicklungen überdeckt. So konnte Tesla beispielsweise inmitten einer Pandemie, in der namhafte Unternehmen schweretrachinnehmen mussten, Wachstum erzielen – eine Seltenheit. Das Unternehmen kündigte trotz des drohenden wirtschaftlichen Abschwungs zahlreiche Neuerungen an.

Die Tesla-Aktie erlebte innerhalb kürzester Zeit einen rasanten Kursanstieg. Aktuell notiert sie bei rund 420 US-Dollar, nachdem sie vor zwei Wochen ein Hoch von 450 US-Dollar erreicht hatte. Technisch gesehen befinden sich die Aktien im Wochenchart deutlich im überkauften Bereich. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 165 – deutlich über den üblichen Vergleichswerten.

Elon Musks wechselhaftes Verhältnis zu Kryptowährungen

Elon Musk hat gemischte Gefühle gegenüber Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin. Obwohl er keine Verbindungen zu BTC oder Kryptowährungen im Allgemeinen hat, teilt er seine Gedanken zu diesem Thema häufig über verschiedene soziale Plattformen. So hat er sich beispielsweise wiederholt zu Dogecoingeäußert, aber ein Angebot zur Position des CEO von Dogecoinabgelehnt.

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich die Beziehung zwischen Elon Musk und Kryptowährungen schwer defidefinieren . vagen Aussagen lassen Krypto-Fans oft im Unklaren. Die Kursentwicklung weist jedoch deutliche Parallelen zu der des Bitcoin.

Erfahrene Anleger erinnern sich noch gut daran, wie die Amazon-Aktienblase im Jahr 2000 platzte und 90 Prozent des Aktienwerts vernichtete. Zehn Jahre später macht die ganze Welt Geschäfte mit Amazon. Selbst wenn Tesla also die Zukunft prägen wird, erfordern die aktuellen Aktienbewertungen eine Korrektur.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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