Werden neue Technologie-Assets den nächsten Altcoin-Boom auslösen?

altcoins1
Nach dem Altcoin-Boom von 2017 durchlebt der Markt turbulente Zeiten. Die meisten Kryptowährungen haben mehr als 80 Prozent ihres Wertes gegenüber den Höchstständen des Vorjahres verloren, und eine Besserung ist in absehbarer Zeit nicht in Sicht.
Letztendlich werden die meisten diesen Abschwung nicht überstehen und wahrscheinlich von mächtigen Akteuren verdrängt werden.
Das Jahr 2017 war das Spitzenjahr für Altcoins, als Prominente, Hype und die Angst, etwas zu verpassen (FOMO), die Preise erheblich in die Höhe trieben.
Jeder kann mitmachen und über Nacht reich werden. John McAfee kündigte beispielsweise an, Verge-Token (XVG) zum Mond zu schicken, und alle sprangen auf den Zug auf. Das war 2017!
Zwei Jahre später, im Jahr 2019, hat sich das Blatt gewendet. Was damals exklusiv schien, ist heute wertlos, die Werte sind auf das Niveau vor 2017 gefallen. Auch die zugehörigen Altcoin-Communities sind weitgehend verschwunden, und Neuigkeiten sind rar.
Der ICO-Markt wird von den US-Behörden mittlerweile stark reguliert. Ohne Werbung von renommierten Börsen wie Binancehaben neue Token keinerlei Chance auf Erfolg. Die meisten erholen sich noch immer vom vorherigen Abschwung und wollen kein neues Projekt starten.
Woher wird also der nächste Altcoin-Boom kommen?
Josh Rager, ein bekannter Krypto-Händler und Analyst, ist überzeugt, dass der nächste Altcoin-Boom von brandneuen Technologie-Assets angetrieben wird, die an keiner der bestehenden Börsen gelistet sind. Anleger sollten sich daher auf diese neuen Assets konzentrieren, anstatt auf die aktuell gängigen Altcoins.
Er führt als Beispiel zahlreicher aktueller Altcoins wie Stratis, Waves, Qtum usw. an, die innerhalb von zwei Jahren nach ihrem Start in der Versenkung verschwunden sind. Die Entwicklungsarbeiten laufen zwar weiter, doch Investitionen sind aufgrund des drastischen Kursverfalls der Token immer schwerer zu sichern. Selbst hoch bewertete Altcoins sehen sich mit negativer Presse konfrontiert, etwa wegen der Zentralisierungsprobleme EOS und XRPAbverkauf durch Ripple .
Es ist nicht alles so düster und trostlos
Der Kryptomarkt hat aber auch seine guten Seiten: Bitcoin Dominanz liegt bei rund 70 Prozent. der Bitcoin Kurs, werden sich auch die Altcoins hinsichtlich Preisentwicklung, Handelsvolumen und letztendlich Investitionen erholen. Neue Technologie-Assets in Kombination mit steigenden Preisen werden den Altcoin-Boom und die neue Investitionsära sicherlich wiederbeleben. Und etablierte Unternehmen der Branche werden diese Chance optimal nutzen.
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














