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Steuerhinterziehung in Schweden aufgedeckt: Krypto-Miner schulden fast 90 Millionen Dollar

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
Lesezeit: 2 Minuten,
Schweden
  • Die schwedische Steuerbehörde Skatteverket kam zu dem Schluss, dass 18 von 21 geprüften Krypto-Mining-Firmen Steuern falsch zugeordnet hatten.
  • Untersuchungen ergaben, dass diese Unternehmen Steuersubventionen unrechtmäßig genutzt und irreführende Finanzberichte erstellt hatten.
  • Es wurden nicht gezahlte Mehrwertsteuer in Höhe von insgesamt 932 Millionen Kronen (85,4 Millionen US-Dollar) und zusätzliche Steuerzuschläge in Höhe von etwa 57,9 Millionen Kronen (5,3 Millionen US-Dollar) gemeldet.

Die schwedische Steuerbehörde Skatteverket hat nach einer umfassenden Prüfung 21 Unternehmen im Bereich Kryptowährungs- . Laut Prüfteam erstreckte sich die Prüfung über den Zeitraum von 2020 bis 2023. Dabei stellte sich heraus, dass 18 dieser Unternehmen Steuern zu unzulässigen Sätzen entrichtet hatten.

Diese acht Unternehmen schulden derzeit insgesamt 990 Millionen Schwedische Kronen (etwa 90 Millionen US-Dollar). Die Untersuchungen deckten den Einsatz von Steuersubventionen als Instrument zur Ankurbelung der Wirtschaft sowie weit verbreitete Fälle irreführender Finanzberichterstattung auf.

Die Institutionen manipulierten Zahlen, um den steuerlichen Anforderungen zu entsprechen. Einige Unternehmen missverstanden bewusst Geschäftsprozesse, um die Mehrwertsteuer auf ihre Aktivitäten zu umgehen. Andere wiederum erhielten von ihren Regierungen Exportsteuererstattungen für Bergbaumaschinen. Die insgesamt nicht gezahlte Mehrwertsteuer beläuft sich auf 932 Millionen Kronen (85,4 Millionen US-Dollar). Hinzu kommt eine Steuernachzahlung von fast 57,9 Millionen Kronen (5,3 Millionen US-Dollar).

Skatteverket verschärft die Aufsicht über Krypto-Operationen

Die Steuerplattformen führten eine Überprüfung durch, woraufhin die Krypto-Mining-Unternehmen beim Skatteverket (der malaysischen Steuerbehörde) Berufung einlegten. Das Verwaltungsgericht bestätigte diese endgültigen Entscheidungen gestern. Es gewährte lediglich einigen wenigen Unternehmen eine Steuererleichterung und gab damit der überwiegenden Mehrheit der Anträge statt. Die Richtlinie wurde somit mit der ursprünglichen Steuerfestsetzung und dem überarbeiteten Steuerverfahren verknüpft.

Die Erklärung von Li Steytran Statistics besagt, dass diese unlautere Praxis erhebliche Steuerausfälle verursacht hat. Dies geschah durch Fall 1 – doppelte Haftung, Fall 2 – das Recht auf Aussetzung der Vorsteuerzahlungen und Fall 3 – Meldepflichten für nicht gemeldete Krypto-Aktivitäten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Behörde ihre Aufsichtsfunktion erfüllen kann, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

Hive Digital erweitert grüne Bergbaustrategie in Schweden

Interessanterweise gibt es neben den steuerlichen Herausforderungen, denen sich der Sektor unweigerlich stellen muss, auch positive Nachrichten zum Thema Krypto-Mining. Hive Digital Technologies, ein bekanntes und führendes Unternehmen der Branche, hat seinen Firmensitz nach Schweden verlegt. Im November 2023 erwarb Hive eine Gewerbeimmobilie mit Rechenzentrum in Boden. Diese Expansion ist Teil der strategischen Ziele des Unternehmens, die auf regionales Mining und nachhaltiges Wachstum abzielen.

Johanna Thornblad, die lokale Vorsitzende von Hive in Schweden, hielt einen Vortrag über die Umweltverantwortung des Unternehmens. Das neue Rechenzentrum wird mit Ökostrom betrieben und entspricht damit den ESG-Zielen des Konzerns. Es ist für den Betrieb von High-End-ASICs ausgelegt, um Bitcoin-Mining-Produktion zu beschleunigen. Hive hat bereits ähnliche, ethisch einwandfreie Rechenzentren in Kanada und Island aufgebaut, die Ökostrom für das Mining digitaler Assets nutzen.

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