Strategy, der weltweit größte institutionelle BitcoinBetreiber, steht in Kontakt mit MSCI bezüglich einer Entscheidung, die möglicherweise zum Ausschluss aus den MSCI-Indizes führen könnte. Aufgrund seiner volatilen Bilanz riskiert das Unternehmen einen Ausschluss aus den MSCI-Indizes.
zufolge Berichtensteht der Vorsitzende Michael Saylor im Vorfeld der Entscheidung von MSCI am 15. Januar 2026 in direktem Kontakt mit dem Unternehmen. JP Morgan warnte, ein Ausschluss würde Zweifel an den Kosten des Unternehmens und seiner Fähigkeit, künftig Eigen- und Fremdkapital aufzunehmen, aufkommen lassen.
Saylor bezeichnet die von JP Morgan angegebenen Zahlen zu den Kapitalabflüssen als falsch.
Strategy ist aktuell in den Indizes MSCI USA und MSCI World vertreten. Ein erheblicher Teil des Marktwerts ist über passive Anlageinstrumente wie ETFs an Benchmarks gekoppelt. Der jüngste Kursrückgang von Bitcoinum 10 % hat den Druck auf die MSTR-Aktien verstärkt, die mit einem Aufschlag von 2,5x auf die zugehörigen Krypto-Assets gehandelt werden und somit als gehebelter Bitcoin Proxy dienen.
Infolgedessen erklärte JPM: „Angesichts der Entscheidung von MSCI, MicroStrategy und andere Anbieter von Treasury-Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte aus seinen Aktienindizes zu entfernen, könnten potenzielle Kapitalabflüsse 2,8 Milliarden US-Dollar erreichen, falls MicroStrategy aus den MSCI-Indizes entfernt wird. Sollten andere Indexanbieter diesem Beispiel folgen, könnten sich die kumulierten Kapitalabflüsse über alle Aktienindizes hinweg auf insgesamt 8,8 Milliarden US-Dollar belaufen.“
Saylor antwortete darauf, er sei sich nicht sicher, ob die Zahlen von JPMorgan zu den Kapitalabflüssen korrekt seien.
Investoren kritisierten auch die Kennzahlen von JPM. Ihnen zufolge plant JPM einen koordinierten Angriff auf Strategy. Zudem merkten Nutzer an, dass JPMorgan im Juli die Margin-Anforderungen für durch MSTR-Aktien besicherte Kredite verschärft hatte. Ihrer Ansicht nach die Probleme von Strategy .
„Die Aktie wird volatil sein, da das Unternehmen auf dem verstärkten bitcoinbitcoinbitcoin bitcoinbitcoinbitcoinbitcoin bitcoinbitcoin fällt, beispielsweise um 30 oder 40 Prozent, dann wird auch die Aktie stärker fallen, da sie auf fallende Kurse ausgelegt ist“, erklärte Saylor.
Der jüngste Kursrückgang der Kryptowährung ist auf die gestiegene Vorsicht gegenüber risikoreicheren Anlagen zurückzuführen. Auslöser hierfür war die Angst vor einer KI-Blase angesichts hoher Technologiebewertungen und allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit, was die Rallye der letzten Wochen gedämpft hat. Gleichzeitig legte die Kryptowährung in den letzten 24 Stunden um 6,5 % zu und notiert aktuell bei 92.998 US-Dollar.
Die Strategie FUD prognostiziert Verluste von bis zu 5,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.
Die Aktie von Strategy ist seit ihrem Rekordhoch im Juli um 60 % gefallen und hat ihre Marktkapitalisierung damit nahezu an den Wert des eigenen Bitcoinherangeführt. Auch in diesem Jahr verzeichnete sie einen Kursverlust von über 37 %. Infolgedessen ist auch der Wert von Saylors Unternehmen stark gesunken. Strategy warnte am Montag, dass dem Unternehmen im Jahr 2025 ein Verlust von 5,5 Milliarden US-Dollar drohen würde, sollte sich der Bitcoin -Kurs bis Jahresende nicht erholen.
berichtet Cryptopolitan, gab das an der Nasdaq notierte Unternehmen außerdem bekannt von 1,44 Milliarden Dollar aufzubauen, mit der cash es Dividenden auf seine Vorzugsaktien und Zinsen auf seine ausstehenden Schulden zahlen könne.
Das Unternehmen aktualisierte außerdem seine Gewinnprognose für 2025 und geht dabei von einem niedrigeren Bitcoin -Kurs zum Jahresende zwischen 85.000 und 110.000 US-Dollar aus. Zuvor hatte das Unternehmen prognostiziert, dass Bitcoin bis Ende des Jahres bei rund 150.000 US-Dollar liegen würde.
Laut Saylor soll der Plan das Unternehmen besser gegen kurzfristige Marktschwankungen wappnen. Analysten sehen darin jedoch einen Versuch, einen panikartigen Aktienverkauf zu verhindern.
Trotzdem fiel der Aktienkurs von Strategy am Montag nach der Bekanntgabe weiter um bis zu 12,2 %. Auf dem Höhepunkt des Kursverfalls lag die Marktkapitalisierung des Unternehmens 10 Milliarden US-Dollar unter seinen Netto Bitcoin Beständen.
„Ich hoffe, unser mNAV fällt nicht unter eins, aber falls doch und wir keinen Zugang zu anderem Kapital hätten, würden wir bitcoinmaticmatic maticmaticmaticmatic maticmaticsagt mir, dass das absolut richtig wäre“, erklärte Sayor.
Das Unternehmen stockt unterdessen Bitcoinweiter auf. Am Montag gab es bekannt, weitere 130 Bitcoinerworben zu haben, wodurch sich der Bestand auf 650.000 erhöhte, was auf Basis der aktuellen Kurse einem Wert von rund 59 Milliarden US-Dollar entspricht.

