Die Staatssekretäre von Minnesota, Pennsylvania, Washington, New Mexico und Michigan fordern Elon Musk auf, gegen die Falschinformationen über die Wahlen vorzugehen, die von dem KI-Chatbot auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) verbreitet werden. In einem offenen Brief an den Unternehmer wiesen sie auf den potenziellen Schaden hin, der durch die Wahl am 5. November entstehen könnte.
In dem Schreiben der Beamten wurde auf einen Fall hingewiesen, in dem Grok behauptete,dent Kamala Harris habe in neun Bundesstaaten die Fristen für die Stimmabgabe versäumt, nachdemdent Joe Biden sie unterstützt hatte – eine Information, die weite Verbreitung fand, obwohl sie nur Premium-Abonnenten zugänglich ist. Die Staatssekretäre erklärten, es müssten umgehend Änderungen vorgenommen werden, damit die Wähler korrekte Informationen erhalten.
Die Außenminister fordern Aufklärung über Falschinformationen zu X
Plattformen wie X stehen wegen ihrer Rolle bei der Verbreitung von Falschbehauptungen und Verschwörungstheorien, etwa zu Wahlen und Impfungen, massiv in der Kritik. Angesichts der bevorstehendendentund Kongresswahlen hat dieses Problem an Dringlichkeit gewonnen. Seit der Übernahme der App im Jahr 2022 äußern Bürgerrechtsgruppen Bedenken hinsichtlich vermehrter Hassrede und Desinformation, die auf die geringere Moderation unter Musks Führung zurückzuführen sein könnten.
Musk selbst unterstützte kürzlich den republikanischendentDonald Trump, wurde aber auch beschuldigt, dessen Lügen zu verbreiten – darunter unbewiesene Behauptungen, die Demokraten würden Migranten über die Südgrenze in die USA einreisen lassen, damit diese an Bundeswahlen teilnehmen könnten. Solche Aussagen haben die Befürchtung genährt, wie sich irreführende Informationen auf künftige Wahlergebnisse auswirken werden.
Grok verbreitet Falschinformationen über die Wahl
Der von xAI entwickelte Chatbot Grok wurde im März von Musk veröffentlicht und steht allen Premium-Abonnenten von X zur Verfügung. Obwohl seine Nutzung eingeschränkt ist, behauptet Grok fälschlicherweise, Harris' Wahlstatus habe Millionen von Menschen in den sozialen Medien erreicht. Staatssekretäre wiesen darauf hin, dass solche Falschmeldungen die Wahrnehmung und das Verhalten der Wähler in wichtigen Wahljahren erheblich beeinflussen können.
Die Behörden empfahlen, Grok-Nutzer auf CanIVote.org zu verweisen – eine unabhängige Website mit verlässlichen Informationen zum US-Wahlsystem. Die Wichtigkeit der Zuverlässigkeit des Chatbots wird hervorgehoben, insbesondere im Hinblick darauf, Wähler nicht in die Irre zu führen, was potenziell schwerwiegende Folgen haben kann.
X hat bisher nicht auf die Schreiben des Außenministers reagiert. Die anhaltende Überwachung in Verbindung mit dem Druck von Regierungsbehörden und Bürgerrechtsorganisationen verdeutlicht die dringende NotwendigkeittronStrategien und Managementsysteme zur Inhaltsmoderation in sozialen Netzwerken.

