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Der Staat erhebt Anklage gegen einen Anwalt von Apple Inc. wegen Insiderhandels

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Apple-Anwalt von der SEC wegen Insiderhandels verklagtApple-Anwalt von der SEC wegen Insiderhandels verklagt

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Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) erhebt Anklage gegen Gene Daniel Levoff, den leitenden Leiter der Unternehmenskommunikation von Apple. Darüber hinaus bekleidet er auch eine Schlüsselposition im Offenlegungsausschuss des Unternehmens.

Den Unterlagen zufolge missbrauchte Levoff seine umfassende Marktstellung, um seine illegalen Geschäfte mit Apple-Aktien heimlich durchzuführen. Er verschaffte sich Zugang zu den seltenen Gewinnmitteilungen des Unternehmens und erstellte vor der Veröffentlichung Aufzeichnungen. Anschließend nutzte er die Daten, um seine Handelsstrategien zu planen. Bei prognostizierten Kursanstiegen kaufte er Apple-Aktien zu einem niedrigeren Preis. Bei prognostizierten Kursrückgängen verkaufte er sie an Dritte.

Die SEC wies darauf hin, dass Levoff die Insiderhandelsregelungen von Apple mindestens dreimal verändert hatte. Beispielsweise soll er 2015 von Apples iPhone-Verkaufsbericht erfahren haben.

Etwa zu dieser Zeit verkaufte er beinahe seine gesamten Apple-Aktien im Wert von fast zehn Millionen Dollar. Nachdem Apple den Quartalsbericht veröffentlicht hatte, sank der Aktienkurs um mehr als vier Prozent. Dadurch entging Levoff einem potenziellen Verlust von rund 345.000 Dollar.

Die SEC behauptete außerdem, Levoff habe in den Jahren 2011 und 2012 Gewinne in Höhe von 245.000 US-Dollar erzielt. Anschließend habe er in den Jahren 2015 und 2016 Verluste in Höhe von 382.000 US-Dollar vermieden.

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Rechnet man dies zu Levoffs potenziellen Verlusten hinzu, so könnte der ehemalige Rechtsberater von Apple Verluste in Höhe von insgesamt siebenhundertsiebenundzwanzigtausend Dollar (727.000 US-Dollar) vermeiden.

Während Levoffs Zeit bei Apple wurde von Apple Inc. bestätigt, dass er illegale Geschäfte geleitet hatte. 2017 leitete der Technologiekonzern nach einem Hinweis der US-Börsenaufsicht SEC interne Ermittlungen ein.

Die SEC erklärte, dass Levoff im Falle einer Verurteilung mit einer Geldstrafe in Höhe der durch seine mutmaßlichen Insiderhandelsaktivitäten entstandenen Gewinne und Verluste rechnen müsse. Darüber hinaus droht ihm ein mögliches Berufsverbot in börsennotierten Unternehmen.

Der US-Anwalt hat zudem strafrechtliche Vorwürfe gegen Levoff erhoben, die eine Haftstrafe von fast zwei Jahren und eine Geldstrafe von fünf Millionen Dollar (5 Mio. $) nach sich ziehen könnten.

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