Ein israelischer Kryptowährungsbroker gehört zu den 24 Unternehmen, die von einem erfolgreichen Hackerangriff betroffen waren. Dabei sollen Daten von 747 Millionen Datensätzen gestohlen worden sein. Medienberichten zufolge sind derzeit etwa 1,25 Millionen Nutzer des Brokerhauses gefährdet.
Das Unternehmen gab in einer Erklärung bekannt, dass etwa vierhundertfünfzigtausend E-Mail-Adressen und die zu diesen E-Mail-Adressen gehashten Passwörter im Darknet veröffentlicht worden seien.
Das Unternehmen gab in dem Beitrag außerdem bekannt, dass Nutzer, die sich vor August 2017 registriert haben, gefährdet sind, während der Datenverstoß durch einen einzigen Hackerangriff Hunderte Millionen weitere Nutzer betroffen hat.
Coinama hat zudem versichert, dass die Informationen bisher noch nicht verwendet wurden und dass die Börse davon überzeugt ist, dass ihre Systeme sicher sind.
Das Problem eindämmen
Coinama hat seine gefährdeten Nutzer benachrichtigt und ihnen detaillierte Informationen zu Schutzmaßnahmen zukommen lassen. Zudem überwacht das Unternehmen seine Systeme auf verdächtige Aktivitäten.
Was können die Nutzer tun?
Coinama hat alle Nutzer, die sich vor dem 5. August 2017 bei dem Broker registriert haben, aufgefordert, ihre Passwörter schnellstmöglich zu ändern.
Sie forderten die Nutzer außerdem auf,tronPasswörter zu verwenden und verdächtige Links, Downloads und E-Mails zu vermeiden, die zur Nutzung ihrer Daten führen könnten, da Coinama keine Kreditkarteninformationen der Nutzer speichert.
Medienberichten zufolge stammt der Hackerangriff von derselben Hackergruppe, die derzeit rund 127 Millionen Datensätze mit Nutzerinformationen auf einem bekannten Darknet-Marktplatz anbietet. Die Daten enthalten vermutlich Informationen von acht verschiedenen Organisationen.
Coinama-Datenleck: 450.000 Nutzer gefährdet