Standard Chartered wird mit DCS Card Centre zusammenarbeiten, um DeCard zu unterstützen, eine neue Karte für die Nutzung von Stablecoins in der Realwirtschaft. Die Partnerschaft startet in Singapur und soll anschließend auf weitere wichtige Märkte ausgeweitet werden.
Standard Chartered wird mit DeCard die Nachfrage nach regulierten Stablecoin-Zahlungen bedienen und gleichzeitig den Komfort erhöhen. Die Kartenmarke hat sich mit einem der größten globalen Bankinstitute zusammengetan, das sich für On-Chain-Zahlungen ausgesprochen hat.
DeCard wird nun von einem der weltweit vertrauenswürdigsten Finanzinstitute unterstützt.
Wir sind stolz darauf, mit @StanChart , um sichere, transparente und effiziente Stablecoin-Zahlungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
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— DeCard (@DCS_DeCard) 11. November 2025
Singapur hat bereits eine Nachfrage nachtronZahlungslösungen signalisiert und damit die Lücke zwischen Bankwesen und Kryptowährungen geschlossen.
„Diese Partnerschaft steht im Einklang mit unseren kontinuierlichen Bemühungen, innovative Fintech-Partnern mit Banklösungen zu unterstützen und ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, Kunden bei der Navigation durch den sich wandelnden Markt für digitale Vermögenswerte zu begleiten. Unsere Investitionen in unsere Plattformen, Kompetenzen und Lösungen ermöglichen es uns, der vertrauenswürdige Bankpartner zu sein, der die Brücke zwischen TradFi und DeFi“, sagte Dhiraj Bajaj, Global Head of TB FI Sales bei Standard Chartered.
Standard Chartered hat sich für die Akzeptanz von Kryptowährungen ausgesprochen. Der CEO der Bank, Bill Winters, sprach über die Möglichkeit, alle Finanztransaktionen in die Blockchain zu verlagern.
Standard Chartered wird künftig Bankabwicklung für kryptobasierte Karten anbieten
Standard Chartered wird sein virtuelles Konto und seine API nutzen, um in Zusammenarbeit mit DCS virtuelle Konten für DeCard-Inhaber zu erstellen. Die Karte verifiziert und verbucht eingehende Zahlungen über verschiedene Kanäle hinweg umgehend. Für den Nutzer bietet die Karte ein reibungsloses Nutzungserlebnis, selbst bei der Abwicklung mehrerer Transaktionen.
Die Bank wird zudem alle bankseitigen Dienstleistungen abwickeln und gegebenenfalls eine Anbindung an die Finanzmärkte herstellen. Der Service wird reguliert und nach der Markteinführung auf Inhaber mit Wohnsitz in Singapur beschränkt sein.
DeCard bietet seinerseits D-Vault für Krypto-Zahlungen und tracan. Der DCS Club, hervorgegangen aus Diners Club Singapur, entwickelt sich nun zu einem Zahlungsportal der nächsten Generation. Die Anbindung der Karte an Web3 eröffnet zusätzliche Vorteile und Funktionen.
Obwohl Stablecoins immer beliebter werden, ist die Wahl eines zuverlässigen Bankpartners weiterhin wichtig. Da kryptofreundliche Banken noch selten sind, fördert Standard Chartered die Akzeptanz von Krypto-Zahlungskarten.
Da das weltweite Angebot an Stablecoins mittlerweile einen Rekordwert von über 301 Milliarden US-Dollar, bleiben Karten aufgrund zusätzlicher Regulierungen und Sicherheitsvorkehrungen einer der bequemsten Anwendungsfälle.
DeCard konzentriert sich auf Stablecoins
DeCard konzentriert sich weiterhin auf Stablecoins als risikoarme Krypto-Anlageoption. Der Kartenherausgeber hat angedeutet, dass Stablecoin-Positionen insbesondere in turbulenten Marktphasen eine wichtige Rolle bei der Sicherung von Reserven spielen könnten.
DeCard ist einer der wenigen Kartenherausgeber, die Polygon nutzen, eine der ersten L2-Chains, die Ethereum Interaktionen skalieren. Der Kartenherausgeber erweitert zudem sein Angebot an Stablecoins und hat kürzlich USDC und USDT hinzugefügt. DeCard-Konten sind außerdem mit einer Polygon-Wallet verknüpft, wodurch der Kontostand beim Besitz von Stablecoins direkt angezeigt wird.
Foto von Alpha Photo via Flickr.