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Singapur lehnt Bitcoin Spot-ETFs ab, die USA öffnen Türen für Investoren

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
Lesezeit: 2 Minuten,
Singapur

 

  • Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat die Notierung von Bitcoin -Spot-ETFs für Privatanleger auf den lokalen Märkten ausgeschlossen.
  • Die singapurischen Vorschriften erkennen Kryptowährungen nicht als zulässige Vermögenswerte für börsengehandelte Fonds (ETFs) an.
  • Privatanleger in Singapur können über lizenzierte Intermediäre, die Produkte für ausländische Märkte anbieten, auf Bitcoin Spot-ETFs zugreifen.

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat kürzlich bestätigt, dass sie die Notierung von Spot- Bitcoin -ETFs (BTC-ETFs) nicht Bitcoin als geeignete Vermögenswerte für Exchange Traded Funds (ETFs) anerkennt. Diese Entwicklung wurde nach einer Meldung der lokalen Nachrichtenagentur Lianhe Zaobao bekannt gegeben.

Die Entscheidung der MAS begründet sich mit dem spekulativen und hochvolatilen Charakter des Kryptowährungshandels und unterstreicht die Risiken, die diese Vermögenswerte für Privatanleger bergen. Ein Sprecher der MAS hob die strengen Vorschriften für kollektive Kapitalanlagen (CIS) gemäß dem Wertpapier- und Futures-Gesetz hervor. Derzeit sind digitale Zahlungstoken (DPT), einschließlich Bitcoin, in Singapur von der Zulassung als Vermögenswerte in kollektiven Kapitalanlagen für Privatanleger ausgeschlossen.

Die USA und Singapur vertreten unterschiedliche Ansichten zu Bitcoin -ETFs

Trotz dieser Einschränkung auf dem Singapurer Markt stehen Privatanlegern weiterhin Möglichkeiten offen. Von der MAS zugelassene Kapitalmarktintermediäre in Singapur können Zugang zu Bitcoin ETFs bieten, die in anderen Ländern notiert sind. Diese Intermediäre sind verpflichtet, eine umfassende Risikoaufklärung zu gewährleisten und gründliche Eignungsprüfungen ihrer Kunden durchzuführen. Dieses Verfahren dient dem Schutz der Interessen von Privatanlegern und ermöglicht ihnen gleichzeitig den Zugang zu diesen Anlageprodukten.

Singapurs Privatanleger sind Einzelpersonen, die gemäß dem Wertpapier- und Futures-Gesetz nicht als qualifizierte oder institutionelle Anleger gelten. Die Haltung der MAS spiegelt einen vorsichtigen Ansatz wider, der den Anlegerschutz, insbesondere angesichts der Volatilität der Kryptowährungsmärkte, in den Vordergrund stellt.

Im Gegensatz zu Singapurs konservativem Ansatz verfolgen die USA eine offenere Haltung gegenüber Bitcoin Spot-ETFs. Die US-Börsenaufsicht SEC genehmigte die Notierung von elf Bitcoin Spot-ETFs – ein bedeutender Schritt im Bereich der Kryptowährungsinvestitionen. Namhafte ETF-Anbieter wie BlackRock, Fidelity, Invesco und Ark Invest kooperierten mit dem Schweizer Krypto-Anbieter 21Shares, um diese ETFs aufzulegen.

Diese ETFs verzeichneten seit ihrer Auflegung beachtliche Handelsvolumina. Insbesondere der Grayscale Bitcoin Trust von Grayscale Investments, der in einen ETF umgewandelt wurde, stellte mit über 2,3 Milliarden US-Dollar einen Rekord für das höchste jemals erzielte Handelsvolumen am ersten Handelstag auf. Auch der iShares Bitcoin Trust von BlackRock verzeichnete ein Handelsvolumen von über einer Milliarde US-Dollar, was auf ein starkes Marktinteresse an diesen Produkten hindeutet.

Globale regulatorische Perspektiven

Die Haltung der MAS und der SEC spiegelt die weltweit unterschiedlichen regulatorischen Ansätze gegenüber Kryptowährungen wider. Während Singapur für seine Privatanleger eine vorsichtige und schützende Haltung einnimmt, ist der US-Markt diesen neuen Anlageinstrumenten gegenüber aufgeschlossener. Diese Divergenz unterstreicht die sich wandelnde Natur der globalen Finanzmärkte und die unterschiedlichen Risikotoleranzniveaus in verschiedenen regulatorischen Umfeldern.

Der Kryptomarkt steht weltweit weiterhin im Fokus intensiver Regulierungsmaßnahmen. So hat beispielsweise die Hongkonger Währungsbehörde kürzlich eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um Regulierungsmaßnahmen für die Kryptoindustrie zu prüfen. Ziel ist es, den Anlegerschutz zu verbessern und spekulativen Handel mit Kryptowährungen einzudämmen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Mutuma Maxwell

Mutuma Maxwell

Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.

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