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Silvergate muss sich wegen mutmaßlichen Betrugs an der FTX-Börse einer Klage stellen.

In diesem Beitrag:

  • Die Silvergate Bank wird sich einer Sammelklage wegen ihrer mutmaßlichen Rolle bei der Beihilfe zu Betrugsfällen bei FTX und Alameda Research stellen müssen.
  • Der Rechtsstreit gewann an Dynamik, als ein Bundesgericht in San Diego den Abweisungsantrag von Silvergate ablehnte.
  • Richterin Ruth Bermudez Montenegro stellte fest, dass die Vorwürfe gegen Silvergate hinsichtlich der Kenntnis und Beteiligung an den betrügerischen Aktivitäten von FTX substanziell waren.

In einer bedeutenden Entwicklung im Kryptowährungs-Bankensektor die Silvergate Bank einer Sammelklage gegenüber. Hintergrund sind Vorwürfe von FTX-Nutzern, die Bank habe Betrug an der Kryptobörse FTX und deren Tochtergesellschaft Alameda Research begünstigt. Die Klage erhielt Auftrieb, als ein Bundesgericht in San Diego unter Vorsitz von Richterin Ruth Bermudez Montenegro am 20. März den im Juni eingereichten Antrag von Silvergate auf Klageabweisung zurückwies. Das Gericht befand, die Kläger hätten ausreichend dargelegt, dass Silvergate von den betrügerischen Aktivitäten von FTX wusste. Darüber hinaus argumentierten sie, die Bank habe sich auf Kosten der FTX-Nutzer unrechtmäßig bereichert – ein Vorwurf, den Silvergate vehement zurückweist.

Richter Montenegro betonte in seinem Urteil, dass Silvergates Exchange-Netzwerk, das primär für Geldtransfers an Kryptobörsen konzipiert war, eine zentrale Rolle im FTX-Geschäft spielte. Dieses Netzwerk, so das Gericht, war maßgeblich für die Funktionsfähigkeit von Kryptobörsen wie FTX, wodurch Silvergates Beteiligung für die erhobenen Vorwürfe von entscheidender Bedeutung ist. Der Richter hob hervor, dass Silvergate Überweisungen abwickelte und Einzahlungen entgegennahm und Kundengelder von FTX an Alameda weiterleitete. Dies sei, so das Gericht, ein deutlicher Hinweis auf Silvergates tiefe Verstrickung in die Geschäfte und die mutmaßlichen betrügerischen Aktivitäten von FTX und Alameda Research.

Gerichtsfeststellungen und Silvergates Verteidigung

Die Klage gegen Silvergate verdeutlicht die zentrale Rolle der Bank in den Geschäftsabläufen zwischen FTX und seinen Nutzern. Laut Gerichtsurteil Silvergate nicht nur Finanztransaktionen ab, sondern nahm auch Einzahlungen entgegen, die den mutmaßlichen Betrug ermöglichten. Das Gericht wies darauf hin, dass FTX-Kunden aufgrund des fehlenden Bankkontos von FTX zunächst angewiesen wurden, Geld auf das Konto von Alameda zu überweisen, was Silvergate zusätzlich in die mutmaßliche Machenschaft verwickelt. Der Richter betonte, dass Silvergate ein starkes Interesse daran hatte, FTX und Alameda weiterhin zu betreuen, da das Geschäftsmodell von Silvergate auf der Nutzung der FTX-Börsenplattform und -App beruhte.

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Als Reaktion auf die Vorwürfe argumentierte Silvergate, dass sie gegenüber den FTX-Kunden keine Sorgfaltspflicht habe und dass ihre Handlungen nicht wesentlich zu den finanziellen Verlusten der Kunden beigetragen hätten. Die Bank behauptete, eine etwaige Weigerung, die Überweisungen von FTX zu bearbeiten, hätte die Börse nicht daran gehindert, alternative Bankdienstleistungen in Anspruch zu nehmen – eine Behauptung, die der Richter als spekulativ einstufte. Diese Verteidigung war Teil von Silvergates erfolglosem Versuch, die Klage abzuweisen, da das Gericht sie in diesem Stadium als nicht ausreichend begründet erachtete.

Silvergate gerät nach der Insolvenz von FTX unter Beobachtung.

Die Klage gegen Silvergate entstand vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der Bank im März 2023, der etwa fünf Monate nach der Insolvenzanmeldung von FTX im November 2022 erfolgte. Der Rechtsstreit verdeutlicht die komplexen Beziehungen und Abhängigkeiten im Kryptowährungs-Bankensektor. Er hebt zudem hervor, dass Finanzinstitute aufgrund ihrer Rolle bei der Unterstützung oder Ermöglichung des Betriebs von Kryptobörsen – insbesondere solcher, die später in betrügerische Aktivitäten verwickelt sind – rechtlichen Prüfungen ausgesetzt sein können.


Der Fall gewinnt durch die Verurteilung von FTX-Mitbegründer Sam Bankman-Fried im November wegen Betrugs und Geldwäsche weiter an Bedeutung. Mit seiner für den 28. März angesetzten Urteilsverkündung fügt die Klage gegen Silvergate der komplexen Geschichte der rechtlichen und finanziellen Folgen des FTX-Zusammenbruchs eine weitere Dimension hinzu. Im Verlauf des Gerichtsverfahrens gegen Silvergate dürfte der Fall wichtige Erkenntnisse über die Verantwortung und Haftung von Banken in der aufstrebenden Kryptowährungsbranche liefern.

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