Während einige Anleger davon ausgehen, dass der Bärenmarkt fast sein Ende erreicht hat, gilt dies auch für Bitcoin Nachdem der Kurs an der Unterstützung bei 5.800 Dollar abgeprallt und bei 6.800 Dollar auf Widerstand gestoßen ist, prognostizieren einige Pessimisten, dass das Schlimmste noch lange nicht vorbei ist.
In einem Interview mit Ran Neuner in der Sendung „Crypto Trader“ auf CNBC Africa sprach Erik Voorhees von Shapeshift über seine pessimistische Einschätzung von Bitcoin. Shapeshift ist eine Kryptobörse.
Neuner, der auf Twitter unter dem Namen „CryptoManRan“ bekannt ist, fragte Voorhees, ob seine Prognose weiterhin pessimistisch sei. Der CEO erklärte, dass der Bärenmarkt sich in diesem Jahr noch fortsetzen könnte. Voorhees erläuterte seine Prognose weiter: „Ich erwarte kein baldiges Ende des Bärenmarktes, obwohl ich denke, dass sich das Tempo des Kursverfalls deutlich verlangsamt hat. In solchen Blasen verharrt man nach mehreren Monaten Abwärtstrend üblicherweise eine Zeitlang in einer Seitwärtsbewegung… Ich denke aber, dass wir den Großteil des Kursverfalls hinter uns haben.“
Voorhees fügte außerdem hinzu, dass der Preis von Bitcoin innerhalb der nächsten drei bis achtzehn Monate noch um 30 % auf 4.750 US-Dollar fallen könnte, ein weiterer Rückgang aber unwahrscheinlich sei.
Der CEO merkte jedoch an, dass der Kauf Bitcoinim Bereich zwischen 5.000 und 8.000 US-Dollar für langfristig orientierte Anleger immer noch von Vorteil sein könnte.
Was Voorhees' Aussage zur Akkumulation betrifft, so sind seine Ausführungen vergleichbar mit der Einschätzung des CEO von WanChain, der erklärte, dass der Aufbau von Vermögenswerten zu niedrigen Preisen in Zukunft zu hohen Renditen führen könne.
Voorhees mag kurzfristig ein Bitcoin-Bär und langfristig ein Bitcoin-Bulle sein, aber offenbar ist er bei Altcoins eher skeptisch. Der CEO stellte jedoch klar, dass er kein Bitcoin Maximalist ist, da er ein neues Zeitalter von Kryptowährungen und die weltweite Verbreitung der Blockchain erwartet.
Voorhees fügte hinzu: „Digitale Assets können viele verschiedene Anwendungsfälle abdecken, und Kryptowährungen waren ein frühes und erfolgreiches Beispiel, aber bei Weitem nicht das einzige. Daher wird es eine Vielzahl von Blockchains und digitalen Assets für unterschiedlichste Anwendungsfälle geben… Die Vorstellung, dass Bitcoinmit seinen spezifischen Eigenschaften für jeden einzelnen Anwendungsfall optimal sein wird, ist wirklich naiv. Und ich denke, diese Denkweise widerspricht dem Wesen der Dezentralisierung, die wir ursprünglich anstreben wollten.“

