Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat bekannt gegeben, dass sie Gespräche mit Reggie Middleton aufgenommen hat. Zuvor hatte Middleton den Börsengang (ICO) von Veritaseu (VERI) geleitet.
Die Aufsichtsbehörde gab die Neuigkeit in einer Eingabe an das Bezirksgericht des östlichen Bezirks von New York bekannt. Die Regulierungsbehörde hob hervor, dass die Gespräche im Vorfeld einer Vorverhandlung begonnen hatten.
Die Ankündigung folgt auf zwei frühere Vergleiche der Behörde im Zusammenhang mit nicht registrierten digitalen Wertpapierangeboten. Betroffen waren das Startup Sia und Block.One, die am 1. Oktober bzw. 30. September Vergleiche erzielten. Sia musste über 200.000 US-Dollar für ein Angebot zahlen, das über 100.000 US-Dollar einbrachte. Block.One hingegen zahlte 24 Millionen US-Dollar für eine Kapitalerhöhung von über 4 Milliarden US-Dollar.
SEC: Middleton hat Investoren in die Irre geführt
In der ursprünglichen Beschwerde wurde Middleton vorgeworfen, behauptet zu haben, die VERI-Token seien keine Wertpapiere. Seine Aussagen hätten Anleger hinsichtlich des potenziellen Werts der Token irregeführt. Er habe seine Geschäftspraktiken verschleiert und die Token als „Software“ bezeichnet. Häufig habe er die Token mit Prepaid-Geschenkkarten verglichen, die auf einer Technologieplattform verwendet werden sollten.
Middleton wurde außerdem beschuldigt, den Wert der Vermögenswerte nach dem ICO manipuliert zu haben. Ihm wurde zudem vorgeworfen, über eine halbe Million Dollar (520.000 US-Dollar) für private Zwecke verwendet zu haben. Vor zwei Jahren behauptete Middleton, ein Hacker habe dem Unternehmen rund acht Millionen Dollar gestohlen; die Gelder sind weiterhin verschwunden.
Die SEC hat sämtliche Vermögenswerte von Middleton eingefroren
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