Zusammenfassung (TL;DR)
- Die russische Staatsduma bildet eine Arbeitsgruppe zur Überarbeitung der Bergbauvorschriften.
- Der Gesetzesentwurf wird dem Gremium zur Unterzeichnung vorgelegt.
- Russland gehört mittlerweile zu den Ländern mit dem größten Beitrag Bitcoin -Hashrate.
Die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen durch die breite Masse veranlasst die meisten Länder weltweit, diesen Bereich zu regulieren. Obwohl Kryptowährungen zur Vermögensbildung genutzt werden können, missbrauchen Kriminelle den Sektor für ihre kriminellen Machenschaften. In diesem Zusammenhang hat die russische Staatsduma eine Expertengruppe mit der Ausarbeitung von Regulierungsmaßnahmen für den Kryptosektor in Russland beauftragt. Laut der Duma ist die Formulierung dieser Regulierungen ein komplexes Unterfangen, das die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten erfordert.
Wolodin sagt, ein Gesetzesentwurf werde der russischen Staatsduma vorgelegt
Die am 10. November veröffentlichte Erklärung stammte von Wjatscheslaw Wolodin, dem Vorsitzenden der russischen Duma. Darin beauftragte er die russische Legislative mit der Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Regulierung des Sektors befassen soll. Im Anschluss an die Erklärung gab der stellvertretende Vertreter für Sicherheitsfragen, Andrei Lugowoi, die Bildung dieser Arbeitsgruppe bekannt.
Lugowoi, ein Mitglied der DPP, erwähnte heute, dass alle Abgeordneten dem Gesetzentwurf zugestimmt haben, der nun der russischen Duma vorgelegt wird. Lugowoi erklärte, die Regulierung von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten sei zu einem dringenden Problem geworden, da die meisten von ihnen Gewinne erzielen, ohne Steuern zu zahlen.
Lugovoy wies darauf hin, dass die Kryptominer landesweit insgesamt etwa zwei Milliarden Dollar verdienen. Weiterhin erklärte er, dass Strafverfolgungsbehörden und Regulierungsbehörden aufgrund fehlender regulatorischer Rahmenbedingungen für den Sektor ihren Aufgaben nicht nachkommen könnten.
Russland ist weltweit ein bedeutender Beitragender Bitcoin -Hashrate
In einem zuvor von RBC veröffentlichten Dokument erklärte Anatoli Aksakow, Vorsitzender des Finanzmarktausschusses der russischen Staatsduma, dass Kryptowährungen als unternehmerische Tätigkeit eingestuft werden sollten. Dadurch würde der Kryptosektor denselben Gesetzen unterliegen wie der Unternehmenssektor. Das russische Energieministerium unterstützte Aksakows Vorschlag und bezeichnete ihn als den richtigen Weg. Die russische Zentralbank hingegen teilt diese Ansicht nicht und beharrt darauf, dass solche Regelungen die Einführung eines neuen gesetzlichen Zahlungsmittels im Land begünstigen würden.
Wolodin betonte heute, dass die Regulierung des Kryptosektors des Landes dringend notwendig geworden sei. Grund dafür sei der starke Zuzug von Minern aus China. Russland und Kasachstan tragen derzeit maßgeblich zur globalen Bitcoin

