Der Vergleich mit Ripplekönnte eine Regulierungslücke schaffen, warnt der US-SEC-Kommissar

- Die US-SEC-Kommissarin Caroline Crenshaw sagte, die Einigung der Behörde mit Ripple könne „ein regulatorisches Vakuum ohne absehbares Ende“ schaffen
- Die Einigung, die die Rückgabe von über 75 Millionen Dollar vorsah, die derzeit auf einem Treuhandkonto bei Rippleverwahrt werden, untergrub die Rolle des Gerichts bei der Auslegung der US-Wertpapiergesetze.
- Kommissarin Hester Peirce, die aufgrund ihrer Unterstützung der Kryptoindustrie auch als „Crypto Mom“ bekannt ist, äußerte ebenfalls Skepsis hinsichtlich der Bedingungen der Einigung.
Caroline Crenshaw, Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC, äußerte am 8. Mai die Befürchtung, dass die Einigung der Behörde mit Ripple eine Regulierungslücke schaffen könnte. Sie fügte hinzu, dass sich die Einigung in eine Reihe von Abweisungen einreihte, die insgesamt die Glaubwürdigkeit der Anwälte der Behörde vor Gericht untergruben, da diese nun aufgefordert würden, Rechtspositionen einzunehmen, die im Widerspruch zu denen von vor wenigen Monaten stünden.
Die US-SEC-Anwältin Crenshaw argumentierte, dass die Einigung der Behörde mit Ripple, zusammen mit dermatic Auflösung ihres Krypto-Kontrollprogramms, der Öffentlichkeit einen „enormen Bärendienst“ erwiesen habe und wahrscheinlich ein regulatorisches Vakuum schaffen werde, das die Rolle der Gerichte bei der Auslegung des US-Wertpapierrechts untergrabe. Sie betonte, dass sie die Einigung nicht unterstützen könne.
Crenshaw erklärte, die Vereinbarung, wonach weder die SEC noch Ripple die Aufhebung oder Änderung des Urteils des Bezirksgerichts anstreben würden, untergrabe dessen Anordnung und mache sowohl die zivilrechtliche Strafe als auch die einstweilige Verfügung zunichte. Sie wies darauf hin, dass die Kommission völlig machtlos sei, sollte Ripple zu verkaufen XRP Token an institutionelle Anleger defider gerichtlichen Anordnung, wodurch die vom Gericht in dieser Angelegenheit aufgewendeten Hunderte von Stunden zunichtegemacht würden.
Crenshaw zufolge könnte die Einigung der US-Börsenaufsicht SEC mit Ripple eine regulatorische Lücke schaffen
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– NORQUE-NOQ (@NorqueNoq) 9. Mai 2025
Crenshaw kritisierte den von der SEC vorgeschlagenen VergleichRipple und warnte, dieser könne den Anlegerschutz gefährden und die Kryptoregulierung durch die Schaffung eines regulatorischen Vakuums schwächen. Die Kommission und Ripple legten einen Vergleich vor, der die Aufhebung einer einstweiligen Verfügung und die Rückzahlung von rund 75 Millionen US-Dollar aus einem Treuhandkonto an Ripple vorsah.
Die Kommissarin behauptete zudem, die Einigung untergrabe die US-Börsenaufsicht SEC und deren Durchsetzungsprogramm, da sie die korrekte und unvoreingenommene Anwendung der Fakten auf das Recht – ein Grundpfeiler jedes effektiven Strafverfolgungsprogramms – verfälsche. Sie fügte hinzu, selbst wenn die Crypto Task Force künftig die Registrierungsregeln für Kryptowertpapiere überarbeiten sollte, ändere dies nichts an den Regeln, die zum Zeitpunkt des Verstoßes Ripple galten.
„Wir akzeptieren heute einen verwässerten Vergleich, der die von uns bereits erkämpften Anlegerschutzmaßnahmen zunichtemacht, basierend auf einem nicht existierenden Rahmen, dessen Realisierung möglicherweise erst in einigen Jahren erfolgen wird… Dadurch entsteht ein regulatorisches Vakuum ohne absehbares Ende.“
–Caroline Crenshaw, Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC
Crenshaw argumentierte, dass die US-Börsenaufsicht SEC durch die Zulassung Ripple , den Betrieb fortzusetzen, ohne ein Fehlverhalten einzugestehen oder sein Verhalten wesentlich zu ändern, möglicherweise einendent geschaffen habe, der ihre regulatorische Position schwäche und letztendlich den Anlegern langfristig schaden könnte.
Pierce äußert Zweifel an den Bedingungen der Einigung
Die US-SEC-Kommissarin Hester Peirce (Crypto Mom) äußerte sich ebenfalls skeptisch zu den Vergleichsbedingungen. Sie behauptete, die Maßnahmen der SEC gegen Ripple hätten Unsicherheit auf dem Kryptomarkt verursacht und könnten weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben. Insbesondere befürchtete sie, dass der Regulierungsansatz der Behörde Innovationen ersticke und Projekte ins Ausland treibe.
Peirce forderte mehr Transparenz von der US-Börsenaufsicht SEC bei der Regulierung des Kryptomarktes. Sie erklärte, klare Richtlinien seien unerlässlich, damit Unternehmen in diesem Bereich die Vorschriften einhalten und kostspielige Rechtsstreitigkeiten vermeiden könnten.
Peirces Kritik an dem vorgeschlagenen Vergleich verdeutlichte die anhaltende Debatte innerhalb der Behörde über den Umgang mit Krypto- und Blockchain-Technologie. Die Maßnahmen der US-Börsenaufsicht SEC gegen Ripple wurden von der Krypto-Community aufmerksam verfolgt, da sie einen Präzedenzfalldent die Regulierung anderer digitaler Vermögenswerte durch die Behörde schaffen könnten.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.















