Paul Brody, Principal & Global Innovation Leader, Blockchain Technology, behauptete gegenüber Ernst & Young, dass im Ethereum Netzwerk 83 Prozent der dezentralen Anwendungen (DApps) nicht produktiv genutzt würden.
Während eines Fintech-Forums, das von der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY veranstaltet wurde , sprach Brody über die Fortschritte in den Bereichen Blockchain und digitale Vermögenswerte sowie über die Probleme, mit denen die Blockchain-Technologie konfrontiert ist.
Die Veranstaltung wurde vom Finhub (Strategic Hub for Innovation and Financial Technology) der SEC organisiert. Hauptziel war die Förderung des Austauschs in den Bereichen Fintech, Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und digitale Vermögenswerte.
Darüber hinaus erklärte er, dass globale digitale Innovatoren verstehen müssten, wie die Blockchain-Technologie zur Entwicklung von Lösungen eingesetzt werden könne. Er sagte, dass der Kapitalmarkt zwar dazu diene, das Geld der Anleger produktiv zu nutzen, die Kryptoindustrie diesbezüglich jedoch Defizite aufweise. Weiterhin behauptete er, dass auf der Ethereum Blockchain ein großer Prozentsatz der dezentralen Anwendungen (DApps) nicht produktiv eingesetzt werde.
Laut den von Brody zitierten Daten werden nur 14 % der auf Ethereum basierenden DApps an Kryptobörsen genutzt, 44 % hingegen für Glücksspiele und 13 % für Spiele. Abschließend betonte Brody die Bedeutung einer produktiven Nutzung der Blockchain-Technologie, die zu einem nachhaltigen und positiven Vermächtnis beitragen wird.
Paul Brody von Ernst & Young stellt die Produktivität Ethereum -DApps in Frage