Pavel Movarek, Mitgründer und Co-CEO von Braiins Systems, bezeichnete den aktuellen Zustand des Krypto-Minings als ziemlich beunruhigend. Letztes Jahr brachte sein Unternehmen Braiins OS, eine ASIC-Miner-Firmware, auf den Markt, um „Open-Source-Mining-Software neu zudefi“ und die Kontrolle über den Mining-Sektor zurückzugewinnen.
Movarek, ein Verfechter von Open Source, sprach auf der Magical Crypto Conference 2019 in einer Podiumsdiskussion über proprietäre Open-Source-Miner-Firmware. Er wies darauf hin, dass das Mining mit solcher Firmware dem Besitz eigener Schlüssel gleichkomme. Zudem räumte er ein, dass Krypto-Mining aus Sicherheitsgründen bedenklich sei und betonte, dass Miner die freie Wahl der Firmware haben sollten. Seiner Meinung nach sollte jeder Nutzer die Möglichkeit haben, die auszuführende Firmware selbst zu wählen.
Movarek äußerte sich außerdem zum wachsenden Trend des Krypto-Minings vom Einzelhandel zum institutionellen Mining und erklärte, dass diese Unternehmen für den Kauf der Hardware und den Betrieb von ASICs verantwortlich seien, im Gegensatz zu früher, als das Mining von Bitcoin Enthusiasten betrieben wurde. Seiner Meinung nach trifft ein beträchtlicher Teil der Einzelminer nicht die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen oder wendet die Sicherheitsprotokolle nicht korrekt an.
Abschließend hob er einen entscheidenden Aspekt eines besseren Protokolls hervor: die notwendige Skalierbarkeit der Infrastruktur.
Der Co-CEO von Brainins sieht den Aufstieg des organisierten Krypto-Minings als einen bedeutenden Wandel