Laut dem jüngsten Bericht des Financial Stability Board (FSB), dem internationalen Kontrollorgan der G20, müssen die Regulierungsbehörden ihre Risikobewertungsstrategien im Hinblick auf Finanzgeschäfte in der Kryptoindustrie verbessern.
Der Bericht stellte fest, dass der FSB Kryptowährungen nicht als wesentliches Stabilitätsrisiko für die Finanzwelt einstuft. Darüber hinaus seien die aktuellen Regulierungen für digitale Währungen uneinheitlich, und das rasante Tempo des technologischen Fortschritts könne ein Vakuum schaffen und dadurch die regulatorische Unsicherheit weiter erhöhen.
Da die Standards der einzelnen Staaten hinsichtlich digitaler Vermögenswerte variieren, fallen digitale Währungen nicht unter die Aufsicht von Regulierungsbehörden. Erschwerend kommt hinzu, dass das Tempo des technologischen Fortschritts für die Regulierung kaum mithalten kann.
Während China Kryptowährungsbörsen praktisch einem totalen Verbot gegenübersteht, unternimmt Japan Anstrengungen, die digitalen Börsen mit entsprechenden Lizenzen zu legalisieren.
Berichten zufolge wird der G20-Gipfel im Juni in Osaka, Japan, stattfinden, und es ist wahrscheinlich, dass dort auch über die Regulierung von Kryptowährungen gesprochen wird.
Der Finanzstabilitätsrat fordert die Regulierungsbehörden zu erhöhter Wachsamkeit im Kryptobereich auf