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Multichain-Nutzer im Dunkeln gelassen, nachdem der CEO wieder aufgetaucht ist

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
3 Minuten Lesezeit
Multichain
  • Zhaojun He, CEO von Multichain, tauchte nach einer längeren Inhaftierung durch die chinesischen Behörden wieder auf Telegram auf und ließ Multichain-Nutzer und Investoren nach Antworten suchen.
  • Am 16. Januar 2024 änderte sich sein Telegram-Status von „zuletzt vor langer Zeit online“ zu „zuletzt vor Kurzem online“, was auf mögliche Nutzeraktivitäten hindeutet und Spekulationen auslöst.
  • Während Hes Haft wurden die Vermögenswerte der Multichain-Nutzer auf mysteriöse Weise und ohne deren Zustimmung auf unbekannte Adressen überwiesen.

Zhaojun He, Mitbegründer und CEO des Cross-Chain-Bridging-Protokolls Multichain, ist nach einer unerklärlichen und langen Haft durch chinesische Behörden, die 2023 begann, wieder auf Telegram aufgetaucht. Diese Entwicklung hat bei Multichain-Investoren und -Nutzern für Verwirrung gesorgt, die nach Klarheit und Lösungen bezüglich ihrer Vermögenswerte suchen, die während Hes Haft ohne seine Zustimmung auf mysteriöse Weise an unbekannte Adressen übertragen wurden.

Am 16. Januar 2024 bemerkten Nutzer eine auffällige Änderung in Zhaojun Hes Telegram-Profil. Sein Status änderte sich von „zuletzt online vor langer Zeit“ zu „zuletzt online vor Kurzem“, was auf eine Nutzeraktivität hindeutet. Während diese Entwicklung bei einigen Nutzern Hoffnung weckte, dass He möglicherweise wieder Zugriff auf sein Telefon hat, bleiben andere vorsichtig und vermuten, dass die Polizei weiterhin Zugriff auf sein Telegram-Konto hat, um das automatische Löschen von Nachrichten zu verhindern.

Probleme von Multichain und Bedenken der Investoren

Die Leidensgeschichte von Zhaojun He begann am 21. Mai 2023 mit seiner Festnahme durch chinesische Behörden unter nicht näher genannten Vorwürfen. Als CEO mit zentralem Zugriff auf die Vermögenswerte und Server von Multichain hatte seine Festnahme erhebliche Auswirkungen auf die Nutzer der Plattform. Während dieser Zeit wurden die auf Multichain gespeicherten Vermögenswerte vieler Nutzer ohne deren Zustimmung an unbekannte Ziele transferiert und abgehoben, was bei den Anlegern Besorgnis und Verwirrung auslöste.

Andre Cronje, Mitbegründer des Fantom-Protokolls und einer der größten Nutzer und Opfer des Multichain-dent, erläuterte die Situation. Cronje erklärte, dass die chinesische Polizei im Rahmen einer umfassenderen Betrugsermittlung die gestohlenen Gelder zu Multichain trachatte. Obwohl Multichain nicht direkt in den Betrug verwickelt war, wurden die gestohlenen Gelder vom Protokoll „verwahrt“. In der Folge wurden die meisten Node-Betreiber festgenommen und gezwungen, ihre Zugangsdaten und Schlüssel herauszugeben, wodurch die Polizei die Vermögenswerte im Rahmen der laufenden Ermittlungen beschlagnahmen konnte.

Fantom hat angesichts dieser Entwicklungen Maßnahmen zur Rückgewinnung der veruntreuten Vermögenswerte eingeleitet. Das Unternehmen arbeitet mit Anwaltskanzleien in Singapur zusammen, wo Multichain seinen Sitz hat, um die Gelder zurückzuerhalten. Die Bemühungen in Festlandchina stoßen jedoch aufgrund der begrenzten Kapazitäten, im Namen aller betroffenen Nutzer tätig zu werden, auf Hindernisse.

Cronje räumte die Komplexität der Situation ein und erklärte: „Bei allen regulatorischen, rechtlichen oder strafrechtlichen Angelegenheiten dauert die Klärung oft Jahre.“ Diese bedauerliche Realität hat die Multichain-Investoren verunsichert, da eine baldige Lösung nicht in Sicht ist.

Chinesisches Vorgehen gegen Web3 und Blockchain

Hintergrund dieses sich entfaltenden Dramas ist Chinas hartes Vorgehen gegen Web3- und Blockchain-Unternehmen, die im Land tätig sind. Die chinesischen Behörden haben seit Anfang 2023 strenge Maßnahmen gegen diese Unternehmen ergriffen, insbesondere angesichts des offiziellen Verbots von Kryptowährungen im Land. Verstöße gegen diese Bestimmungen führten zu Vermögensbeschlagnahmungen und Gerichtsverfahren, in denen der Angeklagte bis zum Beweis seiner Unschuld als schuldig gilt.

Diese Maßnahmen haben zwar Geldwäsche und Kryptobetrug reduziert, aber auch ausländischen Investoren geschadet, die chinesische Blockchain-Protokolle ohne kriminelle Absicht nutzten. Der Multichain-dent ist ein deutliches Beispiel für die Herausforderungen, denen sich ausländische Unternehmen in diesem restriktiven regulatorischen Umfeld gegenübersehen.

Die Unsicherheit der Anleger hält an

Zhaojuns erneutes Auftauchen auf Telegram wirft Fragen und Spekulationen auf und sorgt bei Multichain-Investoren und -Nutzern für Verunsicherung. Die unerklärte Mittelverschiebung und die anhaltende Abwesenheit des CEOs haben in der Multichain-Community Besorgnis ausgelöst. Fantoms Bemühungen, die veruntreuten Vermögenswerte zurückzuerlangen, sind mit rechtlichen Schwierigkeiten und einem langwierigen Verfahren verbunden, sodass Investoren kaum Antworten erhalten.

Während sich der Kryptowährungs- und Blockchain-Bereich rasant weiterentwickelt, unterstreicht dieserdent die Bedeutung von regulatorischer Einhaltung und Sicherheit für Investoren und Nutzer gleichermaßen. Die Entwicklungen im Fall Multichain und Zhaojun He werden von den Beteiligten aufmerksam verfolgt, um mögliche Aufklärung und Lösung dieser anhaltenden Angelegenheit zu ermöglichen.

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