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Mining 2.0-Trends: Ausrangierte Krypto-Mining-Rigs nutzen den KI-Boom

In diesem Beitrag:

    • Kryptowährungs-Miner nutzen ungenutzte Mining-Rigs für KI-Workloads, da die Nachfrage nach High-End-Chips in der KI-Branche rasant steigt.
    • Grafikprozessoren (GPUs), die ursprünglich durch Gamer populär wurden, eignen sich hervorragend für rechenintensive Aufgaben in KI-Systemen.
    • Umfunktionierte Mining-Rigs bieten eine kostengünstigere Alternative für Startups und Universitäten, die Schwierigkeiten haben, Rechenleistung für KI-Anwendungen zu beschaffen.

Nach dem Rückgang des Kryptowährungs-Minings haben viele Krypto-Miner neue Chancen im boomenden Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) entdeckt. Da die Nachfrage nach High-End-Chips in der KI-Branche steigt, haben Unternehmen wie Satoshi Spain ihre ungenutzten Krypto-Mining-Rigs umgerüstet, um KI-Workloads für Startups, Universitäten und einzelne Entwickler in ganz Europa zu übernehmen. Dieser Trend, bekannt als „Mining 2.0“, ermöglicht es Krypto-Minern, ihre bestehende Ausrüstung zu nutzen und vom KI-Boom zu profitieren.

Umrüstung von Mining-Rigs zur Bewältigung des KI-Booms

Grafikprozessoren (GPUs), ursprünglich für Spiele entwickelt, sind entscheidende Komponenten sowohl beim Kryptowährungs-Mining als auch in KI-Systemen. Diese leistungsstarken Chips sind in der Lage, die für das Kryptowährungs-Mining erforderlichen rechenintensiven Aufgaben sowie die Rechenlasten beim Training und Betrieb von KI-Modellen, die komplexe Texte und Bilder generieren, zu bewältigen. Der virale Erfolg KI-gestützter Chatbots wie ChatGPT hat die Nachfrage nach GPUs weiter angeheizt, was zu einem Angebotsengpass geführt und Unternehmen dazu veranlasst hat, nach alternativen Lösungen zu suchen.

Während des Kryptowährungsbooms beeilten sich Miner, Hardware mit GPUs zum Schürfen digitaler Währungen zu bauen oder zu kaufen. Mit dem darauffolgenden Rückgang der Kryptowährungspreise und veränderten Mining-Bedingungen blieben jedoch viele dieser Maschinen ungenutzt und schufen so ein beträchtliches unerschlossenes Potenzial. Startups und Miner nutzen diese „dunklen GPUs“ nun für KI-Anwendungen. Einige Unternehmen programmieren ihre Maschinen um und verwenden sie für KI-Anwendungen, während andere die GPUs aus stillgelegten Mining-Rigstracund für den Einsatz in KI-Computern weiterverkaufen.

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Herausforderungen und Potenzial von Krypto-Minern in der KI-Branche

Obwohl sich die Mechanismen des Kryptowährungs-Minings vom KI-Training unterscheiden, stellen wiederaufbereitete Mining-Rigs eine kostengünstige und leicht zugängliche Alternative zur Infrastruktur großer Cloud-Anbieter dar. Startups und Universitäten, die oft Schwierigkeiten haben, Rechenleistung für KI von Cloud-Giganten wie Microsoft und Amazon zu beziehen, greifen daher auf umgerüstete Mining-Rigs zurück. Die hohen Anforderungen an das Training von KI-Modellen in Verbindung mit dem stark gestiegenen Nutzerinteresse haben selbst die größten Akteure der KI-Branche an ihre Grenzen gebracht.

Die jüngste Änderung der Mining-Mechanik von Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung nach Bitcoin, hat zu einem Überangebot an gebrauchten Chips auf dem Markt geführt. Rund 20 % dieser freigewordenen GPUs können für das Training von KI-Modellen wiederverwendet werden und bieten somit eine praktikable Lösung für die stark steigende Nachfrage. Together, ein alternativer Cloud-Anbieter, nutzt ehemalige Krypto-Miner und deren GPUs, um virtuelle Serverfarmen aufzubauen. Durch die Vermietung Tausender GPUs unterstützt der Cloud-Service von Together KI-Entwickler. Dieser Ansatz bietet kostengünstige Rechenleistung, insbesondere für Startups, die günstigere Alternativen zu etablierten Cloud-Infrastrukturen benötigen.

Ein neues Leben für Krypto-Miner

Unternehmer wie Demi Guo, Gründer von Mellis AI, greifen aufgrund von Preis- und Kapazitätsbeschränkungen bei führenden Cloud-Anbietern auf wiederverwendete Hardware von Anbietern wie Together zurück. Die Verfügbarkeit solcher Chips bietet eine kostengünstigere Lösung. Auch Startups wie Monster unter der Leitung von Saurabh Vij bieten Leasingoptionen für die große Anzahl an GPUs an, die von Ethereum Minern stammen. Diese GPUs, oft die teuersten Komponenten von Mining-Maschinen, können nun in KI-Anwendungen eingesetzt werden.

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Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Umrüstung von Mining-Rigs für KI-Anwendungen erhebliche Investitionen und Upgrades erfordern kann. Mining-Rigs sind zwar für das Mining von Kryptowährungen optimiert, verfügen aber möglicherweise nicht über die nötige Rechenleistung für KI-Aufgaben. Unternehmen wie CoreWeave rüsten seit 2019 Mining-Rigs für Bildrendering, wissenschaftliche Analysen und KI-Anwendungen um. Der Umbau der Maschinen mit High-End-Nvidia-Chips für Rechenzentren ist zwar mit beträchtlichen Investitionen verbunden, doch die Begeisterung für KI hat es Unternehmen wie CoreWeave ermöglicht, sich umfangreiche Finanzmittel zu sichern.

Mit dem Niedergang der Kryptowährungs-Mining-Branche haben Krypto-Miner in der KI-Industrie neue Chancen entdeckt. Die Umnutzung ungenutzter Mining-Rigs für KI-Anwendungen hat sich als praktikable Option erwiesen, da die ursprünglich für das Mining eingesetzten GPUs optimal genutzt werden können. Der Mangel an High-End-Chips und die hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung bieten Minern und Startups die Möglichkeit, diese GPUs umzufunktionieren. Der Übergang zu KI erfordert jedoch eine sorgfältige Abwägung von Upgrades und Investitionen, um den Rechenbedarf von KI-Aufgaben zu decken.

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